Saison 2018

 Starkes Finale der Lichtenfelser Piloten in der 1. Bundesliga

 Mit schnellen Flügen noch Platz 4 erobert

Keiner im Lichtenfelser Lager hätte am Anfang der Saison damit gerechnet, das man als Aufsteiger über die gesamten 19 Runden in der Spitzengruppe der 1. Bundesliga so gut mitfliegen kann. Als mit Abstand kleinster Verein war es jedoch für das Team eine besondere Motivation und das große Ziel, in der Liga zu bestehen und nicht gleich wieder abzusteigen. Mit ein wenig Wetterglück, zwei überragenden Rundensiegen und vorderen Platzierungen haben die Lichtenfelser Piloten immer wieder für Überraschungen gesorgt und auf sich aufmerksam gemacht. Nach einem starken Finale am vergangenen Wochenende wurden am Ende mit schnellen Flügen noch Platz 4 in der 1. Bundesliga erobert und Platz 2 in der U 25 Junioren gesichert.

Die Finalrunde war besonders spannend, weil es an der Spitze sehr eng zuging. Das Flugwetter war fairerweise über ganz Deutschland sehr homogen. Hinter einer nach Polen abgezogenen Kaltfront hatte sich am Sonntag ein Hoch durchgesetzt und die Luftmasse stabilisiert und abgetrocknet. Die Taktik war, so weit wie möglich gegen den Wind nach Westen zu fliegen und dann mit dem Wind im Rücken schnelle Flüge bis an die Grenze nach Tschechien zu zurück zu legen. Jan Kretzschmar wendete mit seiner LS 8 bei Marburg und entschied vereinsintern das Rennen mit einer Schnittgeschwindigkeit von 136 km/h über 658 km. Die etwas später gestarteten Philipp und Gerd Peter Lauer waren mit zwei LS 8 neo im engen Teamflug unterwegs, wendeten bei Giessen und flogen beide Schnittgeschwindigkeiten von 131 km/h über 620 km. Mit Rundenplatz 3 gelang es damit noch die zuvor besser platzierten Blaubeurer Piloten um einen Punkt zu überholen. Das Team der U 25 Piloten ergänzte Dominik Biesenecker mit 99 km/h über 383 km und Rundenplatz 12.

Besonders spannend ging es an der Spitze der 1. Liga zu, wo die Bayreuther auf der Zielgerade, die zuletzt führenden Aalener mit 2 Punkten Vorsprung noch abfangen konnten und zum dritten Mal Deutscher Meister der Segelflug Bundesliga wurden.

Endergebnis in der 1. Bundesliga: 

1. LSG Bayreuth, 2. LSR Aalen, 3. FG Schwäbisch Gmünd, 4. AC Lichtenfels, 5. FG Blaubeuren

Endergebnis in der U 25 Liga:

1. SFZ Königsdorf, 2. AC Lichtenfels, 3. LSR Aalen, 4. LSV Burgdorf, 5. FC Eichstätt

  

 U 25 Piloten des Aero Club haben Silber bereits fest in der Hand

 Lichtenfelser Ligaflüge über der Lausitz

Der Flugplatz Klix in der Oberlausitz war in der vorletzten Runde 18 der Startplatz für die Ligaflüge der Lichtenfelser Piloten. Nachdem im Fluglager des Aero Club unter der Woche fantastische Segelflugbedingungen mit Wolkenuntergrenzen bis auf 3000 m über NN herrschten, schwächelte das Wetter ausgerechnet am Wochenende zu den Ligaflügen. So musste man am Samstag lange unter den Resten einer abziehenden Front ausharren, um dann am Nachmittag mit großem Einsatz entlang der Grenze nach Polen zwischen Eisenhüttenstadt und Görlitz noch ein paar Punkte für die Liga zu erfliegen.

Bei niedriger Wolkenbasis aber zuverlässiger Thermik reichte es in der 1. Liga noch zu Rundenplatz 13 im Mittelfeld und Rang 5 in der Gesamtwertung. Jan Kretzschmar flog mit seiner LS 8 als Schnellster 406 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 109,31 km/h, gefolgt von Gerd Peter Lauer ebenfalls auf LS 8, der 403 km mit 103,5 km/h zurücklegte. Die U 25 Junioren landeten auf Rundenplatz 6 und haben damit vor der letzten Runde Silber bereits fest in der Hand. Für die Junioren des Aero Club punkteten Philipp Lauer auf der Vereins LS 8 mit 104,49 km/h über eine Strecke von 397 km, Patric Rießner auf der Vereins LS 4b (82,72 km/h über 235 km) und Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 7wl ( 74,5 km/h über 220 km). Alle drei haben sich mit ihren hervorragenden Leistungen über die gesamte Ligasaison nun für das OLC Juniorencamp in der kommenden Woche auf der Wasserkuppe qualifiziert.

Vor der letzten Runde stehen in der U 25 Juniorenliga die ersten drei auf dem Podest bereits fest. Das SFZ Königsdorf führt uneinholbar die Tabelle vor dem Aero Club Lichtenfels und LSR Aalen an. Spannung pur in der 1. Liga. LSR Aalen führt mit 7 Punkten äußerst knapp vor der LSG Bayreuth, der FSG Schwäbisch Gmünd und der FLG Blaubeuren. Die Piloten des Aero Club Lichtenfels auf Gesamtplatz 5 können in den Wettkampf an der Spitze nicht mehr eingreifen, allerdings braucht man auch noch eine gute Abschlussrunde, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden. Die Verfolger bis hin zu Platz 10 sind mit geringem Punktabstand dicht auf und ausgerechnet zum Wochenende soll sich das sommerliche Wetter ändern.

Die erfolgreichen U 25 Piloten des Aero Club Lichtenfels

Patric Rießner, Dominik Biesenecker, Philipp Lauer (v.l.n.r. )

 

Klix 2018

Wie jedes Jahr sind wir auch in diesem Jahr wieder in Klix zu unserem Fliegerlager. Was wir hier erleben berichten wir jeden Tag auf unserer neuen Homepage.

  

Philipp Lauer qualifiziert sich für die Junioren WM 2019

Platz 3 bei der Deutschen Segelflugmeisterschaft der Junioren

Nach anspruchsvollen neun Wertungsflügen und am Ende Gesamtplatz 3 unter 32 Teilnehmern in der Clubklasse endeten am vergangenen Wochenende für den erst 19 jährigen Nachwuchspilot Philipp Lauer vom Aero Club Lichtenfels die Deutschen Segelflugmeisterschaften der Junioren in Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb. Damit qualifizierte er sich zusammen mit seinem Teampartner und dem neuen Deutschen Juniorenmeister Maximilian Dorsch vom Aero Club Bamberg für die Junioren WM 2019, die im ungarischen Szeged stattfinden wird. Zudem wurden Beide für die nächsten zwei Jahre in den C-Kader und die Junioren Nationalmannschaft des Deutschen Aero Club berufen.

Der Einstieg in den Wettbewerb hätte für das Team Lauer / Dorsch nicht besser laufen können. Mit zwei Tagessiegen und vorderen Platzierungen führten sie bis zum siebten Wertungstag mit den von den Vereinen zur Verfügung gestellten Clubklasse Segelflugzeugen vom Typ LS 4b die Wertungslisten souverän an. Bei grandiosem Segelflugwetter wurden bis dahin in der Clubklasse nicht für möglich gehaltene Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 130 km/h erreicht. Nach einer falschen Wettereinschätzung im achten Wertungsflug wechselte vor dem Finaltag die Führung mit knappem Punktevorsprung auf Tobias Pachowsky vom FC Eichstätt. Spannend dann der letzte Flugtag mit einer Streckenführung in den Schwarzwald und von dort zurück auf die Schwäbische Alb über 250 km. Die drei Führenden flogen nahezu gleichzeitig über die Abfluglinie und lagen lange Zeit gleichauf. Der Rückflug vom Schwarzwald auf die Schwäbische Alb wurde am Abend wegen Wolkenausbreitungen und absterbender Thermik sehr schwierig und war schließlich wettbewerbsentscheidend. Philipp Lauer kam an der Albkante zu tief an, so dass er in niedrigster Höhe im Vorland nach schwacher Thermik suchen musste. Mit viel Glück bastelte er sich nach langem Kampf auf Endanflughöhe. Dorsch und Pachowsky hatten etwas mehr an Flughöhe und konnten auf der Hochfläche in einem besseren Aufwind die nötigen Höhenmeter für den Heimflug gewinnen. Am Ende reichte es für alle drei Juniorpiloten für die Qualifikation zur Junioren WM.

Nicht ganz so erfolgreich verlief die Runde 17 in der Segelflug Bundesliga. Das Wetter beim Vereinsfluglager in Klix lies leider keine schnellen Flüge zu. So mussten sich die Lichtenfelser mit Rundenplatz 26 zufrieden geben und fielen mit 158 Punkten auf Gesamtrang 6 zurück. Die U 25 Junioren bleiben mit Rundenplatz 30 auf Gesamtrang 2. Spannend bleibt es in der Gesamtwertung der 1. Liga bis zur finalen Runde 19. Im Moment liegen die Konkurrenten von Platz 3 bis 8 mit sechs Punkten Unterschied noch sehr eng beieinander. Es bleiben noch zwei Runden.

 

Philipp Lauer mit der Vereins LS 4b (LI) im Anflug auf Grabenstetten

Philipp Lauer fliegt mit der Vereins LS 4b (LI) vor dem Start

 

Punktabstände werden enger in der Segelflug Bundesliga

Philipp Lauer nach 5 Wertungstagen auf Platz 1 bei der Deutschen Junioren Meisterschaft

Was für ein traumhafter Segelflugsommer! Wieder spielte das Wetter am Wochenende bei der 16. Segelflug Bundesligarunde mit. Von Nord bis Süd kam jeder Liga Verein zu seinem Recht und konnte punkten.

Jetzt liegen nur noch drei Ligarunden vor den Piloten und der Aeroclub Lichtenfels steht aktuell an 5. Stelle der 30 Bundesliga Vereine. Somit scheint das gesteckte Ziel, der Ligaerhalt, in fast greifbarer Nähe.

Der Aeroclub Lichtenfels ging in dieser Runde mit sieben Piloten an den Start, erflog 4 wertvolle Punkte und schnitt damit im Mittelfeld ab. Dominik Biesenecker trieb den Schnitt zwischen Fichtelgebirge und Thüringer Wald auf 114km/h, Petra Zimmermann-Lauer auf 109 km/h und Patric Rießner auf 97 km/h, und waren damit die Schnellsten vom Aeroclub Lichtenfels.

Der unmittelbare Verfolger LSV Rinteln holte in dieser Runde zwei Punkte mehr und ist somit punktgleich mit der Aeroclub Lichtenfels auf dem 5. Rang.

Rundensieg erflogen die Piloten von der FLG Blaubeuren auf den Rennstrecken der schwäbischen Alb und im Schwarzwald und liegen nun mit einem Punkt Vorsprung auf dem 4. Gesamtrang. 

Gefehlt haben in dieser Runde die „Punktebringer“ Jan Kretzschmar, Philipp und Gerd Peter Lauer.  Jan Kretzschmar befand sich auf dem Rückweg von der Qualifikationsmeisterschaft „Taunus Cup“, die er mit einem 15. Platz in einem sehr starken Teilnehmerfeld nach 7 Wertungstagen abschloss. Philipp Lauer startete am Sonntag zu einem Wettbewerbsflug bei der Deutschen Junioren Meisterschaft in Grabenstetten und erreichte 86 km/h über 318 km um Stuttgart herum; kein schneller Flug, er vervollständigte aber das Trio mit Dominik und Patric in der U 25 Liga.

Nach einer Woche mit fünf spannenden Wertungstagen belegt Philipp Lauer zusammen mit seinem Teampartner Maximilian Dorsch (AC Bamberg) auf der Deutschen Junioren Meisterschaft punktgleich den ersten Platz in der Clubklasse. Geflogen wird noch bis Freitag den 10. August um sich für einen Platz im Deutschen Junioren Kader im Segelflug (C-Kader) zu qualifizieren.

An der Spitze der Bundeliga Tabelle hat sich nichts verändert. Die LSG Bayreuth führt mit 214 Punkten vor dem LSR Aalen (210 Pkt.) und der FG Schwäbisch Gmünd (185 Pkt.).

In der U 25 ebenfalls konstante Verhäktnisse. In Führung weiterhin das Segelflugzentrum Königsdorf vor den Junioren aus Lichtenfels und Aalen

 

Verfolger rücken näher in der Segelflug Bundesliga 

Lichtenfelser Piloten halten sich aber auf dem 4. Gesamtplatz

Bei den aktuell sommerlichen Temperaturen herrschen traumhafte Segelflugbedingungen. Bei Basishöhen um 2500 Meter wurden vergangene Woche in Deutschland reihenweise 1000 km Flüge absolviert, und ein Ende der Schönwetterperiode ist nicht in Sicht.

Trotz alledem war der Samstag in Deutschland von dem Durchzug einer Kaltfront mit Gewittern geprägt und im Westen und Süden, wo sich Jan Kretzschmar und Philipp Lauer zurzeit auf Wettbewerben qualifizieren, nicht fliegbar.

Bessere Bedingungen mit guter Wolkenthermik und Basishöhen von über 2000 Meter gab es dann für alle am Sonntag.

Philipp Lauer konnte die hervorragenden Bedingungen auf der schwäbischen Alb nutzen und trieb bei einem 400 km Flug vom Startplatz Grabenstetten den Schnitt auf 107km/h in die Höhe.

In den nächsten zwei Wochen wird Philipp Lauer von dort auf der Deutschen Junioren Meisterschaft mit der Vereins LS 4b (Clubklasse) um einen Platz im Deutschen Junioren Kader im Segelflug (C-Kader) fliegen.

Vom Startplatz Lichtenfels gingen die Strecken am Sonntag nach Osten ins Erzgebirge und bis Rothenburg /Tauber. Westlich von Lichtenfels war zwar den ganzen Tag ein hoher Wolkenschirm über den Cumulus Wolken, aber Dominik Biesenecker fand mit der Vereins-LS8 gute 2 Meter Aufwinde und erreichte einen Schnitt von 93 km/h über einen Flug von 307 km.

Bernhard Eder, Hubert Kluger und Petra Zimmermann-Lauer schlugen gleich den Kurs nach Osten ein. Bernhard Eder wendete am Fichtelberg im Erzbebirge und erreichte mit seiner DG600 einen Schnitt von 104 km/h über eine Distanz von 420 km.

Am Ende der Runde 15 gab es aber für den Aero Club Lichtenfels den 20. Platz im starken 1. Bundesliga Feld und damit nur einen Trostpunkt. Ähnlich erging es dem Verfolger der LSV Rinteln, die in dieser Runde auch nur einen Trostpunkt erzielen konnten, und somit der Abstand von zwei Punkten auf die weiterhin auf Platz 4 liegende Mannschaft des Aero Club Lichtenfels gleich geblieben ist.

An der Spitze der Tabelle hat es wieder einen Führungswechsel gegeben. So konnte der LSR Aalen mit einem Rundensieg wieder die Führung mit acht Punkten Vorsprung vor der LSG Bayreuth übernehmen. Der dritte Platz ist mit neun Punkten Abstand die FG Schwäbisch Gmünd der dritte Player im Führungstrio.

In der U 25 punkteten in dieser Runde nur Philipp und Dominik. In Führung weiterhin das Segelflugzentrum Königsdorf vor den Junioren aus Lichtenfels und Aalen. 

 

Aero Club hat zwei neue Scheininhaber

Wir gratulieren unseren beiden Junioren Amelie Müller und Alexander Leise zur bestandenen praktischen Prüfung. Nachdem die beiden erst im letzten beziehungsweise vorletztem Jahr mit der Segelflugausbildung bei uns im Verein begonnen hatten, waren sie beinahe jedes Wochenende am Flugplatz und übten fleißig mit ihren Fluglehrern Petra, Rolf, Stefan und Wolfram. Bereits nach kurzer Zeit beherrschten die beiden den Schulungsdoppelsitzer ASK21 und durften diesen alleine fliegen bevor sie auf den Schulungseinsitzer Ka8 umstiegen. Hier wurden weitere Ausbildungsabschnitte, so auch das Thermikfliegen, geübt. So konnten die beiden unter Aufsicht ihrer Fluglehrer bereits bei längeren Flügen in der Ka8 die Gegend am Flugplatz und der näheren Umgebung erkunden.

Nachdem im Winter bereits fleißig Theorie gelernt und die theoretische Prüfung erfolgreich abgelegt wurde, war dieses Wochenende nun der große Moment gekommen und die beiden mussten ihr Können vor dem Prüfer vom Luftamt Nordbayern beweisen. Nachdem sowohl Amelie als auch Alexander zwei Flüge mit dem Prüfer absolviert hatten, konnte dieser, sowie alle anwesenden Vereinsmitgliedern, den beiden zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Für die Zukunft wünschen wir viele schöne Erlebnisse und freuen uns darauf, dass wir mit den beiden in Zukunft Verstärkung für das U25-Team erhalten.

Amelie und Alexander mit ihren Fluglehrern Stefan, Petra und Rolf nach bestandener Prüfung

 

Nullrunde in der Segelflug Bundesliga

Lichtenfelser Piloten mussten am Boden bleiben

Nach den phänomenalen Flügen und dem Rundensieg in der vorangegangenen Runde gab es für den Aero Club Lichtenfels in Runde 14 eine enttäuschende Nullnummer. Der Einfluss eines Tiefdruckgebietes brachte am Wochenende im Fluggebiet nur Regen und Schauerwetter. So konnte sich keine ausreichende Thermik entwickeln und die Lichtenfelser Piloten mussten am Boden bleiben.

Am Ende der Runde konnten nur die Konkurrenten im äußersten Nordwesten und Osten Deutschlands Flüge verbuchen und Punkte erringen. In der Tabelle haben somit die Nord- und Ostvereine nach vorne aufschließen können. Der LSV Rinteln ist nunmehr bis auf zwei Punkte auf die weiterhin auf Platz 4 liegende Mannschaft des Aero Club Lichtenfels herangerückt. Es führt weiterhin die LSG Bayreuth knapp mit fünf Punkten vor den nunmehr punktgleichen Vereinen aus Aalen und Schwäbisch Gmünd. In der U 25 bleibt die Rangfolge gleich, da die Spitzenvereine wetterbedingt ebenfalls nicht fliegen konnten. In Führung weiterhin das Segelflugzentrum Königsdorf vor den Junioren aus Lichtenfels und Aalen.

Die beiden Nachwuchspiloten Jan Kretzschmar und Philipp Lauer nutzten das schlechte Wetter am Wochenende dazu, um Fluggerät und Technik für die bevorstehenden zentralen Meisterschaften vorzubereiten. Philipp Lauer hat sich für die Deutschen Juniorenmeisterschaften in der Clubklasse qualifiziert und wird in den kommenden zwei Wochen mit der Vereins LS 4b in Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb um eine gute Platzierung kämpfen. Jan Kretzschmar fliegt parallel in Anspach / Taunus mit seiner LS 8 um die Qualifikation zur nächsten Deutschen Meisterschaft in der Standard Klasse. Hier die Links zu den Webseiten der beiden Wettbewerbe.

DM Junioren Grabenstetten: http://www.dmj2018.de/

Taunus Cup Anspach: https://www.lsc-badhomburg.de/taunus-cup/taunus-cup-startseite

 

Aero Club mit Rundensieg in der Bundesliga und Weltliga

Lichtenfels der optimale Startplatz für schnelle Flüge

Lichtenfels war in Runde 13 der optimale Startplatz für schnelle Flüge in der Liga. Am Ende des Tages brachte das für den Aero Club einen phänomenalen Rundensieg in der Segelflug Bundesliga und sogar auch noch in der Weltliga. Das zunächst nicht einfach einschätzbare Flugwetter entwickelte sich am Samstagnachmittag zum „Hammerwetter“. Die eher trockene und leicht kühlere Luftmasse im Norden und die wärmere und etwas labilere im Süden trafen exakt vor den Mittelgebirgen aufeinander, auf einer Linie die von Bad Salzungen direkt über Lichtenfels hinweg bis in den Bayerischen Wald führte. 

Auf dieser Rennstrecke erzielte Jan Kretzschmar auf einer LS 8 mit einer Schnittgeschwindigkeit von 146,96 km/h über eine Strecke von 440 km den weltweit schnellsten Flug dieser Runde. Jan konnte aus technischen Gründen erst spät starten, erwischte jedoch dann die Aufwindreihungen so optimal, dass er den gesamten Flug mit hohen Geschwindigkeiten unter der Wolkenstraße ohne jeglichen Thermikkreis in Höhen zwischen 1500 m bis 2500 m entlang surfen konnte. Die zwei Stunden früher gestarteten Lichtenfelser Piloten kamen an die Spitzengeschwindigkeit von Jan nicht ganz heran. Am nächsten noch Gerd Peter Lauer auf einer LS 8neo mit ebenfalls sehr schnellen 133,66 km/h über 692 km und Philipp Lauer auf der Vereins LS 4b mit 125,68 km/h über 539 km, sowie weiterhin Markus Reuss auf einer LS 1f mit 119,98 km/h über 427 km und Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 8 mit 106,28 km/h über 518 km.

Die Piloten unseres Nachbarvereins LSG Bayreuth waren auf ähnlicher Strecke unterwegs, erreichten Tagesrang 5 und übernahmen damit die Tabellenführung vor LSR Aalen, die wetterbedingt auf der Schwäbischen Alb mit Tagesrang 20 nur einen Trostpunkt erfliegen konnten. Der Aero Club Lichtenfels hat durch den phänomenalen Rundensieg in der Gesamtwertung Rang vier halten und etwas absichern können. Für die U 25 Mannschaft konnten mit Philipp Lauer und Dominik Biesenecker in Runde 13 leider nur zwei Piloten punkten. Trotzdem noch Tagesplatz 6 und weiterhin der zweite Platz in der Gesamtwertung hinter dem Segelflugzentrum Königsdorf.

 

A-Prüfung Simeon Schmitt

An diesem Wochenende konnte unser jüngster Flugschüler Simeon zum ersten mal alleine fliegen. Nachdem er im April diesen Jahres die Ausbildung zum Segelflugpiloten begonnen hatte und beinahe jedes Wochende mit unseren Fluglehrern fleißig übte ist dieses Wochenende sein großer Moment gekommen und seine Fluglehrer Wolfram und Petra überließen ihm die alleinige Verantwortung über unsere ASK21.

Konzentration vor dem ersten Alleinflug

Nach drei einwandfreien Platzrunden hatte er die A-Prüfung erfolgreich abgelegt und konnte Glückwünsche von Fluglehrern und Vereinskollegen entgegen nehmen. Auch wurde ihm traditionell der Hintern für die Thermik sensibilisiert und er erhielt einen wunderschönen Blumen/Dornenstrauß.

Simeon erhält von seinen Fluglehrern Petra und Wolfram den traditionellen Blumenstrauß 

 

Rundensieg für Lichtenfelser U 25 Piloten

Blauthermik und starker Wind erschwerten schnelle Flüge

Die Wetterprognosen für die Region Franken waren für die Runde 12 nicht so eindeutig zu interpretieren. Blauthermik und starker Wind aus nördlichen Richtungen sollten es den Lichtenfelser Piloten erschweren, schnelle Flüge für die Liga zu erreichen. Die guten Fluggebiete mit Wolkenstraßen lagen weit mehr als 50 km entfernt. Samstag war das Gebiet vom Spessart bis an die Schwäbische Alb die bevorzugte Rennstrecke, am Sonntag musste man sich bis in die Oberpfalz vorkämpfen, um die Ligaschnitte hoch zu treiben und ausreichend Speedpunkte in die Wertung einzubringen.

Für das U 25 Juniorenteam mit Philipp Lauer, Patric Rießner und Dominik Biesenecker reichte es überraschenderweise trotzdem zu einem knappen Rundensieg vor den Konkurrenten aus Königsdorf. Das anfangs der Saison gesetzte Ziel unter die Top 10 zu kommen wird damit immer realistischer. Hinter den mit großem Abstand führenden Königsdorfern liefern sich Lichtenfels auf Platz 2 und Aalen knapp dahinter ein dichtes Kopf an Kopf Rennen. Allerdings sind noch sieben schwierige Runden zu fliegen. Das heißt für das Dreiergespann des Aero Club möglichst jedes Wochenende alles geben und hoffen, dass der Wettergott mitspielt.

Nicht ganz so gut lief es für die Bundesliga Mannschaft, sie musste sich mit einem Platz im Mittelfeld, Rang 14 zufrieden geben. Das Team konnte damit aber noch knapp Gesamtrang 4 halten, jetzt allerdings mit nur noch drei Punkten Abstand vor den Konkurrenten aus Rinteln. Es führt in der Gesamtwertung LSR Aalen vor LSG Bayreuth und FG Schwäbisch Gmünd.

Für den Aero Club Lichtenfels punkteten Philipp Lauer auf der Vereins LS 4b mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 104,6 km/h über eine Strecke von 508 km, Gerd Peter Lauer auf der LS 8 neo (100,9 km/h über 474 km), Patric Rießner auf der Vereins LS 8 (95,8 km/h über 383 km) und Dominik Biesenecker ebenfalls auf der Vereins LS 8 mit einem Flug am schwächeren Samstag mit 78,22 km/h über 260 km.

Im Lichtenfelser Lager wird man sein Möglichstes tun, um in den noch zu fliegenden sieben Runden die Motivation entsprechend hoch zu halten und die aktuellen Top 10 Platzierungen abzusichern.

Mit der LS8 bei Rothenburg ob der Tauber

 

 Lichtenfelser Piloten haben Kontakt zur Spitze verloren

Nullrunde und schwierige Thermikverhältnisse

Nach dem Wetterglück in den ersten Ligarunden hat sich das Blatt in den beiden letzten Runden zugunsten der Nord- und Südvereine gewendet. In Nordbayern waren in Runde 10 wetterbedingt keine Flüge möglich, folglich null Punkte für die U 25. Für die 1. Mannschaft erflog Wolfram Bartsch mit einem Flug von Aalen aus einen Trostpunkt. Bedingt dadurch haben die Lichtenfelser Piloten den Kontakt zu den Spitzenvereinen ein wenig verloren, die Verfolger sind nahe heran gerückt.

Besser lief es trotz schwieriger Thermikverhältnisse in Runde 11 mit Tagesplatz neun für die Bundesligamannschaft und Tagesplatz sechs für die U 25 Junioren des Aero Club Lichtenfels. Wolkenaufreihungen und gute Thermikstraßen gab es allerdings nur weit im Osten Richtung Tschechien, in Lichtenfels war stahlblauer Himmel und zerrissene Blauthermik. Deshalb hieß es für die Ligapiloten in der ersten Stunde sich vorsichtig in die guten Fluggebiete weit im Osten vor zu arbeiten. Ab dem Fichtelgebirge musste man sich dann für den vermeintlich besseren Flugweg entscheiden. Jan Kretzschmar und Philipp Lauer wählten eine Linie entlang des Erzgebirges bis in die Gegend von Großrückerswalde, Dominik Biesenecker und Gerd Peter Lauer flogen weiter im Süden über den Böhmerwald nach Tschechien.

Im Nachhinein war die nördliche Linie am Erzgebirge die Bessere und Jan Kretzschmar flog auf der LS 8 eine Schnittgeschwindigkeit von 122,25 km/h über eine Strecke von 616 km. Auf einer ähnlichen Linie war Philipp Lauer mit der Vereins LS 4b 107,99 km/h über 500 km schnell unterwegs. Auf der südlichen Strecke erreichte Gerd Peter Lauer auf der LS 8 neo 101,81 km/h / 453 km und Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 8 83,65 km/h / 373 km. Am schwächeren Samstag erkämpfte Patric Rießner auf der Vereins LS 8 mit 65,58 km/h über 193 km wichtige Speedpunkte für die U 25 Mannschaft. Alle anderen Bemühungen am Samstag endeten mit Außenlandungen auf den benachbarten Flugplätzen in Bayreuth, Zell und Kulmbach.

In der Gesamtwertung der ersten Liga ist die Mannschaft des Aero Club auf Platz vier durchgereicht worden. Es führen nun mit Abstand LSR Aalen vor der LSG Bayreuth und FG Schwäbisch Gmünd. In der U 25 hat sich SFZ Königsdorf von den Verfolgern abgesetzt und führt vor LSR Aalen und den Piloten des Aero Club Lichtenfels. Die Motivation der nächsten Runden wird sein, die Platzierungen unter den Top 10 möglichst zu halten.

Bei strahlend blauem Himmel mit der LS8 auf dem Heimweg

 

Lichtenfelser Piloten zur Halbzeit in der Liga vorne dabei

Feuchtefeld verhindert schnelle Flüge

Die Analyse der Satellitenbilder und Wetterprognosen hatten es bereits angedeutet, dass die Runde 9 für die Lichtenfelser Piloten wohl nicht so erfolgreich wie die voran gegangenen verlaufen wird. An beiden Tagen lag ausgerechnet über der Mitte Deutschlands ein ausgedehntes Feuchtefeld, teilweise mit 8/8 Bedeckungsgrad und nur schwierig ausrechenbaren Thermikverhältnissen. Das Rennwetter für schnelle Flüge war diesmal den Konkurrenten im Süden und Norden vorbehalten.

Bei aller Motivation und vollem Einsatz reichte es für das Team des Aero Club Lichtenfels nur für kurze und im Endergebnis zu langsame Flüge im Umkreis von gerade einmal 50 km. Nur Philipp Lauer gelang es mit ein wenig Glück nach Osten durchzubrechen und die dort besseren Thermikverhältnisse bis über die Grenze nach Tschechien in die Gegend von Pilsen zu nutzen.

Juniorpilot Philipp Lauer brachte damit den mit Abstand besten Flug für Lichtenfels in die Wertung ein und erreichte auf der Vereins LS 4b eine Schnittgeschwindigkeit von 97,39 km/h über eine Strecke von 448 km. Jan Kretzschmar erflog auf der LS 8 85,77 km/h über 273 km, Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 7wl 81,49 km/h über 230 km und Patric Rießner auf der Vereins LS 8 69,47 km/h über 250 km.

Das U 25 Team mit Philipp, Dominik und Patric errangen mit ihren Flügen in der Rundenwertung immerhin noch Tagesplatz 4 und profitierten davon, dass andere Teams keinen dritten Piloten in die Wertung einbringen konnten. Zur Halbzeit rangieren die Lichtenfelser Junioren mit sieben Punkten Abstand weiterhin auf Platz 2 hinter dem Segelflugzentrum Königsdorf und noch vor LSR Aalen.

Die Erstligamannschaft fuhr mit Tagesrang 18 und nur zwei von zwanzig möglichen Punkten das bisher schwächste Rundenergebnis ein. Zur Halbzeit der insgesamt 19 Runden bleibt in der Tabelle trotzdem ein für den Aero Club Lichtenfels vor Saisonbeginn nicht zu erwartender Gesamtrang 3 hinter LSR Aalen und LSG Bayreuth. Allerdings ist das Verfolgerfeld aus Schwäbisch Gmünd und Rinteln punktemäßig in der letzten Runde deutlich nah herangerückt. In der zweiten Hälfte und den noch ausstehenden zehn Runden wird sich zeigen, inwieweit die Lichtenfelser Teams in der Spitze der Segelflug Bundesliga weiterhin mithalten können.

 

Aero Club Junioren mit Rundensieg in der U 25 Liga

Schnelle Flüge trotz Unwetterwarnungen

Skeptische Blicke der Lichtenfelser Liga Piloten am vergangenen Samstagmorgen beim Aufbauen der Flugzeuge. In Richtung der Mittelgebirge entwickelten sich schon ungewöhnlich früh am Tag mächtige Gewittertürme. In den Fußgängerwetterberichten wurde für Nordbayern für den frühen Nachmittag eine Unwetterwarnung herausgegeben. Im Lichtenfelser Lager wissen aber auch alle, dass keine Runde verschlafen werden darf, um dran zu bleiben, auch wenn das Segelflugwetter einmal nicht so mitspielt.

Wegen der undurchsichtigen Wetterlage ging man deshalb so wie die erste Thermik einsetzte an den Start, um vielleicht noch ein kleines Wetterfenster von zweieinhalb bis drei Stunden zwischen den Gewitterzellen für schnelle Flüge und eine Mindestwertung für die Liga nutzen zu können. Letztlich hat das Wetter mit ein wenig Glück gerade so durchgehalten. Am frühen Nachmittag stand die Gewitterwand mit seiner Böenwalze bereits direkt über dem Herberg und zwang die Piloten zu einer schnellen Sicherheitslandung am Lichtenfelser Flugplatz.

Eine gültige Wertung hatte das Team des Aero Club zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise schon eingeflogen. Am Ende der Runde 8 war man im Lichtenfelser Lager über das Ergebnis mehr als überrascht. Die U 25 Junioren haben einen ungefährdeten Rundensieg erreicht und schließen mit Gesamtrang 2 bis auf vier Punkte auf das führende Segelflugzentrum Königsdorf auf. Die 1. Ligamannschaft erreichte hinter den Nordmannschaften aus Celle und Burgdorf Rundenplatz 3 und arbeitet sich damit bis auf sechs Punkte an die führende Mannschaft vom LSR Aalen heran. Der Nachbarverein aus Bayreuth liegt nun mit nur noch vier Punkten Vorsprung sogar in Schlagweite.

Zu den Rundenleistungen der einzelnen Piloten. In der Wetterlücke zwischen den Gewittern wurden im Gebiet von der Saaletalsperre bis zum Ellertshäuser See nördlich von Schweinfurt von den Lichtenfelser Piloten Strecken zwischen 250 bis 300 km geflogen und folgende Schnittsgeschwindigkeiten erreicht. Jan Kretzschmar 120,82 km/h, Philipp Lauer 118,22 km/h und Gerd Peter Lauer 109,74 km/h, alle drei flogen jeweils auf einer LS 8. Patric Rießner auf der Vereins LS 4b (106,42 km/h) und Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 7wl (102,12 km/h) vervollständigten zusammen mit Philipp Lauer das Team für die U 25 Wertung.


Das U 25 Team des Aero Club mit den Vereinsflugzeugen am Start 

 

Aero Club hält sich in der Spitzengruppe der Liga

Lange und schnelle Flüge bis auf die Schwäbische Alb und Bayerwald

Mit diesen Zwischenergebnissen nach Runde 7 hätte im Lager der Lichtenfelser Segelflieger wirklich niemand gerechnet, man hatte sich am Anfang der Saison eher auf Abstiegskampf eingestellt. Mit Rundenplatz 7 festigte die erste Mannschaft aktuell Gesamtrang 3, die U 25 Junioren erreichten sogar Rundenplatz 3 und schoben sich ebenfalls auf Gesamtrang 3 vor.

Zugegebenermaßen spielte das gute Segelflugwetter in den ersten sieben Runden für die nordbayerischen Piloten eine nicht unerhebliche Rolle. So auch in Runde 7, in der sich nach den gewittrigen Wetterlagen der Vorwoche just zum Wochenende über Süddeutschland eine Wetterberuhigung und eine hochdruckbestimmte Luftmasse ankündigte. Der Samstag brachte bei noch niedriger Wolkenuntergrenze für die Junioren bereits eine gute Wertung. Der Sonntag wurde dann bei sich verstärkendem Hochdruckeinfluss richtig gut. Erstmals in diesem Jahr waren lange und schnelle Flüge bis in die Gegend von Heidenheim auf der Schwäbischen Alb und dann Richtung Osten bis an den Rand des Bayerischen Waldes nördlich von Straubing möglich. Bei Streckenlängen über mehr als 700 km waren die Piloten teilweise sieben Stunden und länger unterwegs. Insgesamt gingen am Wochenende elf Lichtenfelser auf Punktejagd und flogen 5100 Streckenkilometer über ganz Süddeutschland.

Die schnellsten Flüge für die Liga brachten Jan Kretzschmar auf einer LS 8 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 109,55 km/h über 474 km, nicht viel langsamer Gerd Peter Lauer auf einer LS 8neo (108,97 km/h / 679 km) und Nachwuchspilot Philipp Lauer auf der Vereins LS 8 (106,47 km/h / 718 km) in die Wertung ein. Bei den U 25 Junioren punkteten bereits am wettertechnisch schwächeren Samstag Patric Rießner mit der Vereins LS 4b und einer Schnittgeschwindigkeit von 76,58 km/h über 290 km und Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 7wl (72,95 km/h / 246 km) für die Juniorenwertung.

Klar, dass bei den bisherigen Ergebnissen die Motivation bei den Piloten und im Verein hoch ist. Alle im Lichtenfelser Lager wissen aber auch, dass keine Runde verschlafen werden darf, um dran zu bleiben, auch wenn das Segelflugwetter einmal nicht so mitspielt. So stehen bis zum Ende der Ligasaison noch zwölf spannende Runden an. 

 

Lichtenfelser Piloten mit starkem Saisonstart in der Liga 

Philipp und Gerd Peter Lauer qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft

Durch erneute Top-Platzierungen machen die Lichtenfelser Piloten auf sich aufmerksam und können sich nach Runde 6 in der Liga weiter nach vorne schieben. Rundenplatz 4 für die Erstligamannschaft bringt das Team im Zwischenergebnis mit 79 Punkten auf Gesamtrang 3 hinter Aalen (86 Pkte.) und Bayreuth (84 Pkte.). Für die U 25 lief es noch besser. Rundenplatz 3 lässt die Junioren auf Gesamtrang 2 hinter dem Segelflugzentrum Königsdorf aufschließen.

Grund für die guten Ergebnisse war nicht zuletzt auch das hervorragende Segelflugwetter über Nordbayern. Die Wetterküche hatte am Wochenende dazu eine ganze Menge zu bieten. Eine Luftmassengrenze verlief quer durch Deutschland, Oberfranken lag glücklicherweise im Grenzbereich auf der guten Seite, die Überentwicklungen und Gewitter entluden sich in anderen Regionen. So konnte man die sich im Grenzbereich bildenden Aufwindlinien zwischen Tschechien und dem Thüringer Wald optimal für schnelle Flüge nutzen.

Jan Kretzschmar war mit seiner LS 8 mit 132,12 km/h über 435 km mit Abstand der schnellste Lichtenfelser Pilot, gefolgt von Wolfram Bartsch auf Ventus 2cxt (116,71 km/h / 540 km) und Markus Reuß auf einer LS 1f (100,08 km/h / 481 km). Ähnlich schnell unterwegs waren die U 25 Junioren. Patric Rießner erflog mit der Vereins LS 4b eine Schnittgeschwindigkeit von 102,02 km/h über 508 km. Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 7wl (98,1 km/h / 514 km) und Philipp Lauer auf der Vereins LS 8a (92,45 km/h / 395 km) mit einem Flug beim JenaCup brachten noch zwei weitere schnelle Flüge in die Wertung der U 25 ein.

Erfolgreich verlief für Philipp und Gerd Peter Lauer auch die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2019 in der Standardklasse. Beim JenaCup belegte das Vater – Sohn Team nach fünf sehr anspruchsvollen Wertungstagen vordere Platzierungen. Für Gerd Peter Lauer reichte es mit guten Tagesplatzierungen, unter anderem auch ein Tagessieg, auf der LS 8 neo mit dem 3. Gesamtrang aufs Treppchen, Philipp wurde bei seinem ersten Wettbewerb in der Seniorenklasse mit nur wenigen Punkten Rückstand auf der Vereins LS 8a hervorragender Fünfter.

 

Die bisherigen Erfolgsgaranten in der Liga 

stehend v.l.n.r., Gerd Peter Lauer, Jan Kretzschmar 

kniend v.l.n.r, Philipp Lauer, Markus Reuß

 

Flugwoche 2018 hat begonnen

Täglich Flugbetrieb - Gäste sind jederzeit willkommen

An diesem Wochenende haben wir mit unserer traditionellen Flugwoche begonnen. Noch bis einschließlich Sonntag sind wir jeden Tag am Flugplatz um zu fliegen. In dieser Woche sollen vor allem unsere Flugschüler intensiv trainieren um einen weiteren Schritt in Richtung Segelfluglizenz gehen zu können.

Unser Flugschüler Alexander im Schulungseinsitzer Ka8 vor einem Trainingsflug

Aber auch unsere Scheinpiloten nutzen diese Woche um mit Privat- oder Vereinsmaschinen auf Strecke über Nordbayern und angrenzende Gebiete zu gehen. Zu Beginn dieses Woche hatten wir hierfür optimale Bedingungen. So konnten am Samstag von Lichtenfels aus dreimal über 500km und einmal sogar über 700km sowie Rundenplatz 4 in der Ersten Bundesliga und Rundenplatz 3 in der U25-Liga erflogen werden. Diese und alle anderen Flüge sind natürlich im OLC hochgeladen. Hoffen wir dass das Wetter so gut bleibt und uns eine schöne Flugwoche beschert.

Gäste und interessierte Besucher sind wie immer auch während der gesamten Flugwoche bei uns am Flugplatz willkommen.

Mit der LS7 unterwegs auf Punktejagd

 

Schwierige Bedingungen am Samstag, hervorragende Ergebnisse am Sonntag

Rundenplatz 10, Rang 4 in der Gesamtwertung

Als man sich die Segelflugwetter-Prognosen für das vergangene Wochenende anschaute, war man sich nicht sicher, was die Piloten des Aero Clubs erwarten würde. Denn die zwei großen Anbieter auf diesem Gebiet waren sich mal wieder uneinig.

So wurden also am Samstag Morgen voller Erwartung die Segelflugzeuge aus dem Hangar geräumt und mit Ballastwasser getankt. Unsere beiden U25 Piloten Dominik Biesenecker und Patric Rießner gingen in die Luft als die ersten Cumulanten am Himmel erschienen. Doch schnell machte sich Ernüchterung breit; das Wetter war nicht das, was man sich erhofft hatte. 

Mit einer Basis von rund 1000m über Grund und Steigwerten um 1,3m/s sowie am Nachmittag schwächer werdender Thermik konnte man nicht allzu viel anfangen und beschränkte sich nach einer vermiedenen Außenlandung bei Kulmbach auf ein Jojo zwischen Lichtenfels-Kulmbach-Kronach.

Doch auch im Rest Deutschlands war das Wetter nicht wesentlich besser und so standen Dominik Biesenecker auf der Vereins LS7mit 186km und einem Schnitt von 60,87 km/h sowie Patric Rießner auf der Vereins LS4 mit einem Schnitt von 65,86 km/h über 195km gar nicht so schlecht dar.

Doch der Sonntag versprach besser zu werden. So begaben sich vom heimischen Flugplatz aus Rudolf Weihermüller (223 km / 71,86 km/h) mit der Vereins LS7, Dominik Biesenecker (261 km / 88,08 km/h) mit der Vereins LS4 und Markus Reuss (385 km / 94,97 km/h) mit seiner LS1f auf die Jagd nach den Punkten, denn an den Erfolg aus der vorherigen Bundesliga Runde wollte man natürlich anschließen. 

Zeitgleich sammelten Gerd-Peter Lauer (378 km / 72,65 km/h) und Philipp Lauer (377 km / 71,35 km/h) wichtige Punkte mit ihren Flügen von Jena aus. Dort nehmen die Beiden am diesjährigen Jena Cup, einem Qualifikationswettbewerb für die kommenden Deutschen Meisterschaften 2019, teil und liegen in der Gesamtwertung momentan auf den hervorragenden Plätzen 5 und 6.

So konnte der Aero Club seine Leistungen der ersten vier Runden bestätigen und liegt mit Rundenplatz 10 weiterhin auf Gesamtrang 4 in der Ersten Bundesliga.

Unsere U25 Piloten schafften es in der Rundenwertung sogar auf Rang 2 und liegen in der Gesamtwertung mit nur 12 Punkten Abstand hinter dem Tabellenführer SFZ Königsdorf auf Gesamtrang 4.

In der U25 Bayernliga liegen unsere Jungs mit einem Rundensieg weiterhin auf Gesamtrang 2, mit einem Punkteabstand von 2 Punkten auf den Tabellenführer SFZ Königsdorf.

 

Lichtenfelser Piloten mit Rundensieg in der Segelflug Bundesliga und World League

 In der Gesamtwertung nunmehr auf Rang 4

Große Beachtung erhielten die Lichtenfelser Aufsteiger in der Segelflugszene durch den ersten Rundensieg in der Segelflug Bundesliga und in der World League mit einem Rundenschnitt von 373,8 km/h.

Dabei hat der Flugtag am vergangenen Samstag gar nicht so erfolgversprechend begonnen. Im Nordosten Richtung Erzgebirge konnte man nach dem Start bereits die ersten Gewittertürme erkennen. Bis in die Gegend rund um den Steinwald war anfangs die Thermik auch nicht sehr zuverlässig und das Lichtenfelser Team kam deshalb nur langsam voran.

Nach der Wende vor dem Gewitterschirm bei Erbendorf besserte sich das Wetter Richtung Westen zunehmend immer mehr. Der nördliche Thüringer Wald war dann der „Hammer“. An einer Konvergenzlinie zwischen der feuchteren Luftmasse aus dem Thüringer Becken und der trockenen im fränkischen Vorland bildete sich eine beeindruckende Thermikstraße. Die Lichtenfelser Piloten Jan Kretzschmar, Gerd Peter Lauer und Philipp Lauer konnten an dieser Energielinie hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielen. Am Besten erwischte es Jan Kretzschmar auf seiner LS 8a mit 132,28 km/h über eine Strecke von 625 km. Gerd Peter und Philipp Lauer waren über weite Strecken im Team unterwegs, flogen nahezu gleich schnell und erreichten einen Schnitt von 120,84 km/h bzw. 120,66 km/h über Strecken von ebenfalls 625 km.

Das Team des Aero Club Lichtenfels verbessert sich durch den Rundensieg als bester Aufsteiger mit 51 Punkten auf Gesamtplatz vier. Knapp davor, Dritter in der Gesamtwertung mit 61 Punkten die oberfränkische Konkurrenz aus Bayreuth, die in der Runde 4 nur siebter wurden. In Führung liegen nach vier Runden die Teams von der Schwäbischen Alb aus Aalen und Schwäbisch Gmünd.

In der U 25 Liga erflogen die Lichtenfelser Junioren (Philipp Lauer, Patric Rießner, Dominik Biesenecker) Rundenplatz 6, in der Gesamtwertung nunmehr Rang 4.

Jan Kretzschmar in seiner LS 8a

 

Stürmischer Ostwind und nur mäßige Blauthermik

Rundenplatz 9, Rang 10 in der Gesamtwertung

Mit stürmischem Ostwind bis zu 40 km/h und nur mäßiger Blauthermik hatten die Lichtenfelser Ligapiloten in Runde 3 zu kämpfen. Blauer Himmel, Sonne satt und hohe Temperaturen bedeuten nicht immer gleich auch gutes Segelflugwetter. Am Samstag war die Enttäuschung deshalb groß, da man sich nur in Platznähe leidlich in der Luft halten konnte. Die Aussichten für Sonntag waren ähnlich.

Trotz der nicht so positiven Wettervorhersagen ging man am Sonntag hoch motiviert an den Start. Die Blauthermik war bei den ersten Probestarts auch schon besser organisiert als am Tag zuvor. Und man konnte ganz weit im Osten den Ansatz von ein paar flachen Quellwolken erkennen, was den Piloten doch Hoffnung auf einen Wertungsflug machte.

Der Flugtag war dann auch sehr speziell. Mit viel Mut machte sich das Lichtenfelser Team auf den beschwerlichen Weg gegen den stürmischen Wind Richtung Fichtelgebirge. Die „Anreise“ dauerte so auch weit mehr als eine Stunde. Was die Piloten später erwartete, hat allerdings mehr als entschädigt. Wie hingemalt stand eine isolierte Wolkenbank vom Fichtelgebirge bis westlichen Ende des Erzgebirges. Bei einer Wolkenuntergrenze von über 2000 m über Grund und Steigwerten mit mehr als 3 m/sec entwickelte sich ein wahres Luftrennen, auch in Konkurrenz mit den Bayreuther Erstligapiloten, die wegen der besseren Ausgangslage schon über eine Stunde vorher diese optimalen Bedingungen nutzen konnten.

Gerd Peter Lauer erflog auf der LS 8neo über 305 km eine Schnittgeschwindigkeit von 98,41 km/h. Jan Kretzschmar war mit seiner LS 8a (317 km / 98,05 km/h)ähnlich schnell unterwegs. Philipp Lauer auf der Vereins LS 8a hatte Schwierigkeiten beim Anflug auf das Fichtelgebirge, kam zu tief ins Lee und hat mit viel Glück eine Außenlandung auf dem Acker gerade noch vermieden. Mit einer Speed von 94,89 km/h konnte er jedoch immer noch einen schnellen Flug mit in die Wertung einbringen.

Der hohe Einsatz hat sich gelohnt. Im Ergebnis reichte es in Runde 3 für das Lichtenfelser Team bei den schwierigen Wetterverhältnissen sogar noch zu Tagesplatz 9. In der Gesamtwertung steht man als Aufsteiger nunmehr auf Platz 10 im vorderen Mittelfeld. Die U 25 Junioren brachten leider mit dem Flug von Philipp Lauer nur einen Piloten in die Wertung, Tagesrang 12, Gesamtplatz 6.

 Gerd Peter Lauer in der LS 8neo, Konzentration vor dem Flug

 

 Nur kurzes Wetterfenster für Lichtenfelser Piloten

 Rundenplatz 8, Rang 11 in der Gesamtwertung

Schwierige Wetterbedingungen kennzeichneten die Runde 2 in der Segelflug Bundesliga. Am Samstag warteten die Lichtenfelser Piloten vergeblich auf ein Wetterfenster. Am späten Nachmittag musste man dann enttäuscht und ohne einen einzigen Wertungsflug die Segelflugzeuge wieder einpacken. Die Hoffnung lag nun allein auf dem Sonntag, allerdings mit der Vorhersage von Gewittertätigkeit in unserer Region.

Am Ende hatte man das Glück, dass die aktiven Gewitterzellen in den nördlichen Mittelgebirgen hängen blieben und das Vorland und das Maintal verschont blieben. Für die Lichtenfelser Piloten war das Problem bei nur mäßiger Thermik im Vorland, die thermikaktive Gewitterwand für schnelle Ligaflüge überhaupt zu erreichen.

Einzig für Gerd Peter Lauer ging der Plan auf. Vor der Gewitterwand entlang Thüringer Wald, Frankenwald über das Fichtelgebirge bis in den Steinwald erflog er auf der LS 8neo über 378 km eine Schnittgeschwindigkeit von 121 km/h. Die übrigen Lichtenfelser Piloten konnten diese Chance leider nicht für schnelle Flüge nutzen. Gut für das Rundenergebnis, dass Jan Kretzschmar mit seiner LS 8a (297 km / 90 km/h) und Philipp Lauer auf der Vereins LS 4b (281 km / 87 km/h) noch zwei Flüge vom D-Kader Trainingslager in Schwandorf mit in die Wertung einbringen konnten.

Gespannt warteten die Ligapiloten dann am Sonntagabend auf die Rundenwertung bei der durchwachsenen Wetterlage. Überraschend reichte es in Runde 2 sogar zu Platz 8. Damit konnte man im Lichtenfelser Lager mehr als zufrieden sein, denn scheinbar hatten die anderen Ligavereine mit ähnlichen Wetterproblemen zu kämpfen. Richtig gute Bedingungen gab es nur in den Alpen. In der Gesamtwertung hat sich das Team um vier Plätze auf Rang 11 vorgearbeitet. Die U 25 Junioren brachten leider nur zwei Piloten in die Wertung, Tagesrang 12, Gesamtplatz 6. In der Nachbetrachtung war man sich einig, dass in den kommenden Runden gerade an den vermeintlich schwierigen bzw. schwachen Tagen geflogen und gepunktet werden muss.

Vergebliches Warten auf Thermik

Schnelles Rennen vor der Gewitterfront 

 

Maifeiertag 2018: Niederländische Wandersegelflieger zu Gast in Lichtenfels

Auch am Maifeiertag waren wir aktiv und bewegten unser Fluggerät. Doch waren wir nicht alleine am Flugplatz. Bereits am Vorabend war eine Gruppe Wandersegelflieger aus Eindhoven bei uns angekommen und übernachtete bei uns am Flugplatz.

Ein ungewohnter Anblick: Die Wiese neben unserer Halle wurde zum Zeltplatz

Nachdem dann am 1. Mai alle Flugzeuge bei knackigem Westwind aufgerüstet und an den Start gezogen waren begannen wir mit dem Schleppen und unsere Gäste machten sich auf den Weg nach Westen. Während unsere Piloten wieder nach Lichtenfels zurückkehrten, landeten die "Wanderer" am nächsten Ort ihrer Reise, dem Flugplatz Marburg.

Segelflugzeuge mit niederländischer Kennung sieht man auch nicht oft am Flugplatz Lichtenfels

 

Lichtenfelser Piloten mit guten Flügen im Mittelfeld

Rang 15 in der Gesamtwertung

Was für ein Start in die Bundesligasaison der besten Segelflugvereine in Deutschland. In der ganzen Republik war für das Wochenende gutes Segelflugwetter vorhergesagt. Bereits früh am Samstagmorgen herrschte emsiges Treiben am Flugplatz, die Flugzeuge wurden vorbereitet und mit Ballastwasser vollgetankt. Kurz nach Mittag setzte dann die erste Thermik ein und die Ligapiloten des Aero Club Lichtenfels gingen hochmotiviert an den Start. Spannung lag in der Luft.

Das Vorland des Thüringer Waldes bis in die nördliche Rhön war zunächst die bevorzugte Thermikrennstrecke der Lichtenfelser Piloten. Am späten Nachmittag bildete sich dann glücklicherweise noch eine Konvergenzlinie an einer Luftmassengrenze aus, die von der Rhön bis in den Veldensteiner Forst reichte. Dadurch konnten die bis dahin bereits geflogenen hohen Schnittgeschwindigkeiten um die 100 km/h nochmals deutlich nach oben geschraubt werden.

Nach der Landung gab es deshalb zunächst auch nur zufriedene Gesichter. Das Rennen um die schnellsten Flüge für die 1. Segelflug Bundesliga entschied vereinsintern Gerd Peter Lauer auf einer LS 8neo mit einer Schnittsgeschwindigkeit von 126,8 km/h über eine Strecke von 538 km für sich. Etwas langsamer war Juniorpilot Philipp Lauer auf der Vereins LS 8 mit 121,5 km/h über 526 km, der über weite Strecken mit seinem Vater im Teamflug unterwegs war. Der dritte im Team war Markus Reuß auf seiner LS 1f mit 108,5 km/h über 464 km. Die Juniorenwertung für die U 25 Liga vervollständigten Dominik Biesenecker und Patric Rießner auf der Vereins LS 4b mit 90,6 und 69,6 Speedpunkten.

Große Augen und ungläubiges Kopfschütteln gab es spät am Abend beim Blick in die Rundenwertung. Auf den Rennstrecken entlang der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald hat es „Hammerwetter“ gegeben, mit Aufwindstraßen wie in Südafrika und Namibia. Hier wurden Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 175 km/h erflogen, und die Piloten konnten dort mit hohen Geschwindigkeiten hunderte von Kilometern nur geradeaus fliegen, ohne Thermik zu kurbeln.

Die vorderen Plätze gingen deshalb ausnahmslos an die Vereine in dieser Region, angeführt von der FG Schwäbisch Gmünd mit bisher noch nie erreichten 488 Speedpunkten, LSR Aalen (472), FLG Blaubeuren (467). Im Lichtenfelser Team musste man am Ende bei normalerweise guten 342 Speedpunkten mit Rundenplatz 15 und einem Platz im Mittelfeld zufrieden sein. Das Juniorenteam des Aero Club hat mit 274 Punkten in der U25 Liga auf Bundesebene den 5. Platz erflogen.

Zufriedene Gesichter nach der Landung in Lichtenfels

 

 Lichtenfelser Segelflieger starten in die Liga-Saison 

Segelflug Bundesliga beginnt am Wochenende

Am Wochenende starten die Lichtenfelser Segelflieger in die Segelflug-Bundesliga-Saison 2018. Dann heißt es für das Team des Aero Club Lichtenfels nach dem überraschenden Aufstieg in die 1. Liga, in den 19 folgenden Wochenendrunden drei möglichst schnelle Piloten zu finden, die in den besten 2,5 Stunden ihrer Flüge eine größtmögliche Strecke zurück legen. Die Geschwindigkeiten der drei schnellsten Piloten eines Vereins werden dann addiert. Für den schnellsten Verein gibt es maximal 20 Punkte pro Runden-Wochenende zu gewinnen.

Als Aufsteiger hat man es sicher besonders schwer, sich bei den 30 etablierten Vereinen aus ganz Deutschland durchzusetzen. Als mit Abstand kleinster Verein in der 1. Segelflug Bundesliga ist es eine besondere Motivation und das große Ziel, in der Liga zu bestehen und nicht gleich wieder abzusteigen. Dabei setzt man vor allem auch auf die sehr motivierten Nachwuchspiloten aus der U25, die in der vergangenen Saison bereits mit Gesamtrang 6 auf sich aufmerksam machen konnten.

An den vergangenen Wochenenden hat man bereits jede sich bietende Wetterlage genutzt, um möglichst viele Stunden für die Ligaflüge zu trainieren und die Segelflugzeuge bestmöglich auf die Wettkampfsaison vorzubereiten. C-Kader Pilot Jan Kretzschmar hat sich über Ostern ganz speziell bei einem Internationalen Wettbewerb in Nitra / Slowakei (Platz 6) auf die Saison eingeflogen.

Pünktlich zum Saisonstart am Wochenende scheint der Wettergott den Lichtenfelser Piloten gut gesonnen zu sein. Nach den Wetterprognosen soll es über dem Thüringer Wald, Frankenwald und Fichtelgebirge brauchbare Aufwinde und vielleicht sogar schnell machende Thermikstraßen geben.

Die Piloten des Aero Club Lichtenfels sind sich einig, das wird ein ganz besonderes Jahr. Die Liga-Saison geht über 19 Runden bis in den August. In diesem Sinne freut sich der ganze Verein auf hoch spannende Flüge und Wettkämpfe zwischen den Vereinen, vor allem auch den Nachbarvereinen aus Bayreuth und Bamberg.

Die U25 Piloten müssen in diesem Jahr das Bundesliga Team des Aero Club Lichtenfels verstärken. 

 v.l.n.r.   Philipp Lauer, Jan Kretzschmar, Gerd Peter Lauer (Coach) 

davor Dominik Biesenecker, im Cockpit der Vereins LS 8 Patric Rießner

 

Saisonstart/Ostern 2018 

Nachdem sich der Winter nun endlich verabschiedet hatte, wachten auch wir aus unserem Winterschlaf auf und starteten in die Flugsaison 2018. Bereits vergangenes Wochenende begannen wir damit die Segelflugzeuge aus den Hängern zu holen und aufzurüsten.

Hänger auf und Flieger raus, es geht wieder los

Nachdem unsere gesamte Flotte wieder betriebsbereit auf dem Vorfeld stand zogen wir diese an den Start und begannen mit den vorgeschriebenen Überprüfungsstarts.

Unsere Flugzeuge warten auf dem Vorfeld auf ihren Einsatz

Wer seinen Checkflug mit Fluglehrer absolviert hatte, nutzte die ersten Thermikstunden des Jahres um sich mit den Einsitzern auf den Bundesligastart in drei Wochen vorzubereiten. Obwohl wir zu Ostern nicht gerade vom Wetter verwöhnt wurden und auch nur zwei der vier Tage fliegbar waren, konnten wir die ersten Streckenflüge im OLC melden.

Unser Flugplatz aus der Luft, noch blüht nicht viel aber der Frühling steht in den Startlöchern

Aber auch schon vor Beginn der Bundesliga geht es um die ersten Titel der Saison. Seit einigen Jahren nimmt unser Jan am Internationalen Pribina-Cup in Nitra (Slowakei), welcher um Ostern stattfindet teil; so auch in diesem Jahr. Hier der Link zur Website des Wettbewerbs: pribinacup.sk/2018/

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