Saison 2017

 Alleinflug Nicolas Steinfelder

Was für ein erfolgreiches Wochenende! Nachdem wir gestern Alexander zu seiner bestandenen praktischen Prüfung gratulieren konnten, stand heute schon der nächste Höhepunkt an. Unser jüngster Flugschüler Nicolas startete heute zu seinem ersten Alleinflug.

Konzentration vor dem ersten Alleinstart - Nicolas in unserer ASK21

Nachdem er dieses Jahr im Mai mit der Ausbildung bei uns im Verein begonnen hatte übte Nicolas fleißig mit seinen Fluglehrern auf unserem Schulungsflugzeug ASK21. Nachdem er das Flugzeug komplett beherrscht durfte er heute ohne Fluglehrer starten und im Alleinflug drei Platzrunden absolvieren.

Nach der dritten einwandfreien Landung war die A-Prüfung geschafft und Nicolas hat somit den ersten Ausbildungsabschnitt zum Segelflugpiloten gemeistert, weshalb er anschließend Glückwünsche von Fluglehrern und Vereinskollegen entgegennehmen konnte. Auch erhielt er einen traditionellen "Blumenstrauß" und den Hintern für die Thermik sensibilisiert.

Nicolas erhält von seinen Fluglehrern Petra und Wolfram den traditionellen Blumenstrauß. Auch Flugplatzhund Jumbo gratuliert.

 

 Praktische Prüfung Alexander Edelmann

Was für ein Saisonabschluss! An einem der wohl letzten fliegbaren Wochenenden dieser Saison konnte unser Flugschüler Alexander heute seine praktische Prüfung ablegen. Nachdem er im letzten Winter die Theorieprüfung beim Luftamt bestanden hat und in Klix seinen 50 Kilometer Überlandflug geschafft hatte, bereitete sich in den letzten Wochen konsequent auf die praktische Prüfung vor. Heute war es soweit und der Prüfer vom Luftamt Nordbayern kam zu uns an den Flugplatz.

Alexander startet mit unserer ASK21 zum Prüfungsflug

Nach drei kurzen Platzrunden in denen Alexander viele Übungen vom Langsamflug über Rollübungen bis hin zum Seitengleitflug absolvieren musste, hat er es geschafft und die Prüfung bestanden. Anschließend konnte er Glückwunsche von Vereinskollegen entgegennehmen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch und noch viele schöne Flüge.

Alexander in der Mitte mit seinem Prüfer Steinerstauch vom Luftamt Nordbayern und Ausbildungsleiterin Petra Zimmermann-Lauer

 

Kindergartenkinder zu Gast beim Aero-Club in Lichtenfels

Am vergangenen Freitag verbrachten die Kinder der Seepferdchengruppe vom Kinderhaus Sophienheim, Michelau einen spannenden und interessanten Tag am Flugplatz in Lichtenfels. Der Aero-Club, vertreten durch Frau und Herr Lauer sowie vielen weiteren Mitgliedern des Vereins bereicherten den Tag der Kinder mit vielen Überraschungen.

Ganz unter dem Motto „Heut ist ein Tag an dem ich fliegen kann“, starteten die Kinder in einen erlebnisreichen Tag. Die Segelflieger waren zum Besichtigen und Probesitzen bereits ein großes Ereignis für jeden. In der Zwischenzeit versuchten sich die Kinder beim Falten eines Papierfliegers und die Eltern und Familien wurden bei Kaffee und Kuchen am Flugplatz mit Freude begrüßt. Das größte Highlight des Tages war sicherlich der Rundflug im Motorflieger über Lichtenfels, Staffelstein, Michelau. Die Aufregung und Freude war den Kindern sichtlich ins Gesicht geschrieben. Auch die Eltern nahmen das Angebot des Fliegens im Motorflieger gerne an und die Piloten Herr Hackenberg und Herr Ganzmann drehten mit großer Freude über mehrere Stunden viele Runden. Mit einem Papierfliegerwettbewerb und einem Regen voller Süßigkeiten nahm der Tag in gemütlicher Runde bei Bratwurst und Steak ein schönes Ende.   

Die Seepferdchengruppe bedankt sich nochmals herzlich beim Aero-Club für den tollen Tag sowie bei der Familie Rübensaal für die hilfreiche Unterstützung. 

Die Kinder der Seepferdchengruppe mit Familien und ihren Betreuerinnen sowie die Mitglieder des Aero-Clubs Lichtenfels  

 

Klix 2017

Vom 11.08.2017 bis zum 20.08.2017 waren wir wie jedes Jahr bei unseren Fliegerfreunden in Klix zu Gast. Was wir dort alles erlebt haben, kann in unserem Klix-Blog nachgelesen werden.

 

Wir Habens geschafft!!!!

Lichtenfelser Segelflieger steigen in die 1. Liga auf

Platz 5 reichte zum Aufstieg, U 25 Junioren auf Platz 6

Große Freude bei den Piloten des Aero Club Lichtenfels. Der Traum vom Aufstieg in die 1. Segelflug Bundesliga ist tatsächlich wahr geworden. Trotz schwacher Ergebnisse in den beiden letzten Finalrunden reichte es am Ende nach 19 Runden in der 2. Liga zu Gesamtrang 5 unter den 30 Mannschaften. Die U 25 Junioren errangen in der Gesamtwertung bundesweit einen guten 6. Platz, in der bayerischen Wertung sogar mit Rang 2 den Vizetitel.

Dabei hatte man sich im Lichtenfelser Lager das Finale ehrlicherweise ein wenig anders vorgestellt. Auf Gesamtrang 2 vor den letzten beiden Runden liegend, wollte man im Aufstiegskampf aber auch bei der Vergabe der Treppchenplätze mitspielen. Dafür zog man zum Abschluss der Ligasaison extra ins Fluglager nach Klix in die zu dieser Jahreszeit normalerweise besonders thermikbevorzugte Oberlausitz. Leider wurde der Einsatz nicht belohnt. In Runde 18 gab es mangels Flugwetter sogar eine Nullrunde. In der Finalrunde 19 erreichten Bernhard Eder und Gerd Peter Lauer am späten Samstagnachmittag bei schwachen Bedingungen in Klix gerade einmal die Mindestwertung. So mussten es am vergangenen Sonntag die Junioren beim D-Kader Sichtungslehrgang in Schwandorf und die Daheimgebliebenen in Lichtenfels richten.

Kaderpilot Jan Kretzschmar jagte den Arcus des Landesverbandes Bayern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 103,47 km/h über eine Strecke von 403 km von Schwandorf aus entlang der Schwäbischen Alb bis nach Aalen und zurück. Weiterhin punkteten Dr. Hubert Kluger auf der ASH 26e mit Start in Lichtenfels (81,4 km/h über 307 km) und Nachwuchspilot Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 4b mit Start in Schwandorf (66,7 km/h über 284 km).

Rang 1 in der Gesamtwertung belegte nach 19 Runden der FLC Schwandorf vor Laichingen, Oldenburg und den punktgleichen Vereinen aus Dettingen / Teck und Lichtenfels. Für die kommende Saison wünschen sich die Liga-Piloten des Aero Club Lichtenfels homogenere und gut fliegbare Wetterbedingungen. Als mit Abstand kleinster Verein in der 1. Segelflug Bundesliga wird es das große Ziel sein, in der Liga zu bestehen und nicht gleich wieder abzusteigen.  

 

Endspurt in der 2. Segelflug Bundesliga

Lichtenfelser Piloten weiterhin in der Spitzengruppe

U 25 Junioren festigen Tabellenplatz 4

Mäßiges Segelflugwetter, Personalmangel und Rundenplätze im Mittelfeld kennzeichneten die vorangegangenen Runden in der 2. Segelflug Bundesliga für die Piloten des Aero Club Lichtenfels. Bis zum Ende der Ligasaison stehen nunmehr nur noch 2 Runden aus.

Am vergangenen Wochenende wurde deshalb alles daran gesetzt, um in Runde 17 zumindest ein paar Punkte zu erzielen. Der Sonntag brachte rechtzeitig eine frische Luftmasse unter Hochdruckeinfluss und gute Thermikbedingungen auf einer Linie zwischen Walldürn im Odenwald und Jena nordöstlich des Thüringer Waldes. Südöstlich eine scharfkantige Abschirmung, die zum abziehenden Regengebiet im Voralpenland gehörte und segelfliegerisch nicht nutzbar war.

Die beste Aufwindlinie mit langen Strecken ohne Kreisen fand Gerd Peter Lauer auf der LS 8 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 105,37 km/h über eine Strecke von 401 km. Weiterhin punkteten Bernhard Eder auf der DG 600 /18 (102,6 km/h über 428 km) und Markus Reuß auf der Vereins LS 8 (95,91 km/h über 402 km). In der U 25 Juniorenliga festigte der Lichtenfelser Nachwuchspilot Dominik Biesenecker mit seinem Flug auf der Vereins LS 4b (71,37 km/h über 220 km) den 4. Tabellenplatz in der Gesamtwertung.

Der Endspurt um die Aufstiegsplätze ist vor den letzten beiden Runden so eng, dass hier noch alles offen ist. Lichtenfels nach Runde 17 mit 188 Punkten auf Platz 2 trennen aktuell nur 7 Punkte zu Stadtlohn auf Platz 5, dazwischen noch Oldenburg und Laichingen. Unangefochten an der Spitze Schwandorf mit 221 Punkten. Um die Aufstiegsplätze in die 1. Segelflug Bundesliga bleibt es spannend bis zur Rund 19. Die Lichtenfelser Piloten ziehen an den nächsten beiden Wochenenden ins Fliegerlager nach Klix in Sachsen um, hoffen dort auf gutes Flugwetter, und wollen im Aufstiegskampf auf jeden Fall mitspielen.

 

Verstärkung erhielten die Lichtenfelser Ligapiloten am Wochenende durch einen Flug von Bernhard Eder in der DG 600 / 18 

 

 Philipp Lauer gewinnt Qualifikation zur DM Junioren

Die Nachwuchspiloten des Aero Club Lichtenfels sind nicht nur in der U 25 Liga erfolgreich, sondern behaupten sich auch bundesweit auf zentralen Meisterschaften. Nach anspruchsvollen vier fliegbaren Wertungstagen endete am vergangenen Wochenende für Philipp Lauer der Qualifikationswettbewerb zur Deutschen Juniorenmeisterschaft 2018 in der Clubklasse im niedersächsischen Achmer bei Osnabrück mit einem klaren Sieg. 

Bei nicht ganz einfachen Wetterbedingungen legte der gerade achtzehnjährige Abiturient am dritten Wertungstag mit einem überragenden Tagessieg über eine Strecke von 338 km den Grundstock für den Gesamtsieg. Er jagte an diesem Tag die Vereins LS 4 als schnellster über den ausgeschriebenen Dreieckskurs und erhielt dafür die volle Punktzahl mit 1000 Punkten. Die Konkurrenz war an diesem Tag über ein halbe Stunde langsamer bzw. hat das Ziel gar nicht erreicht. Mit den vorderen Tagesplatzierungen 2 / 4 / 5 an den übrigen Wertungstagen hatte er am Ende in der Gesamtwertung einen satten Punktvorsprung von über 150 Punkten auf den Zweitplatzierten.

Nicht ganz so gut erwischte es Patric Rießner, der mit der Vereins LS 8 in der Standard Klasse an den Start ging und im Endergebnis einem beachtlichen 15. Platz landete. Am vierten Wertungstag hatte er als letzter in der Startreihenfolge leider das Pech, nicht mehr ausreichend Thermik zu finden, um die ausgeschriebene Strecke abzufliegen.

Die Verantwortlichen des Aero Club Lichtenfels sind mit den erzielten Ergebnissen ihrer Nachwuchspiloten mehr als zufrieden. Es zeigt sich immer mehr, dass der eingeschlagene Weg in der Nachwuchsförderung und das Heranführen der jungen Piloten an den sportlichen Segelflug nunmehr erste Erfolge bringen.

 

Juniorpilot Philipp Lauer in der Konzentrationsphase vor dem Start zu einem Wertungsflug

 

  Lichtenfelser Piloten weiterhin in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga

 Rundensieg für die U 25 Junioren

Auch in Runde 15 der 2. Segelflug Bundesliga spielte das Wetter wieder den entscheidenden Faktor für die Ligapiloten der Aero Club Lichtenfels. Am Samstag dominierte eine sehr labile Luftmasse mit Gewittern das Wettergeschehen und ein morgendlicher Regenschauer stimmte die Piloten zunächst nicht besonders optimistisch. In der schwülen Luft bereiteten schon die Startvorbereitungen am einiges an Anstrengung. Doch die Mühen der Piloten sollten mit interessanten und schnellen Flügen belohnt werden.

Einmal mehr erzielte Kaderpilot Jan Kretzschmar an diesem Tag die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit. Mit der LS8 nutzte er nahezu perfekt eine Wolkenstraße zwischen Bad Windsheim und der tschechischen Grenze und konnte so über 170km im Geradeausflug ohne einen einzigen Kreis zurücklegen. Am Ende zählte eine Gesamtstrecke von 327 km mit einem Schnitt von 110km/h für die Ligawertung. Auf gleicher Linie unterwegs war auch Markus Reuß mit der LS7 des Vereins (265km / 92,7km/h), doch seine Höhe reichte nicht ganz, um das Fichtelgebirge sicher zu überqueren, was am Ende einen noch schnelleren Schnitt verhinderte. Im Rahmen der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der Junioren im niedersächsischen Achmer konnte Philipp Lauer auf der Vereins LS 4b auch noch wichtige Punkte für die U25-Liga erfliegen. Am Sonntag verzögerten morgendliche Regenfälle den Start und starker Wind machte den Tag für die Piloten zu einer besonderen Herausforderung. Juniorpilot Dominik Biesenecker kam mit Bedingungen am besten zurecht und erreichte auf der Vereins LS7 den drittschnellsten Flug (209km / 76km/h) für die Mannschaft des Aero-Clubs.

Mit Rundenplatz 6 verteidigten die Lichtenfelser Piloten den zweiten Platz in der Gesamtwertung der 2. Bundesliga. Die Junioren in der U25-Liga (Jan Kretzschmar, Dominik Biesenecker, Philipp Lauer) erreichten an diesem Wochenende sogar den Rundensieg und festigten mit Rang 4 die Platzierung in der Spitzengruppe der Juniorenwertung. Nicht unerwähnt bleiben dürfen in diesem Zusammenhang auch die Schlepppiloten des Vereins, die die Ligapiloten und die Flugschüler des Vereins jedes Wochenende immer rechtzeitig zu Thermikbeginn unermüdlich in die Luft befördern und somit diese Erfolge erst ermöglichen.

 

Die LS 8 (GP) mit Jan Kretzschmar im Start

 

Philipp Lauer siegt bei Junioren-Qualifikation in der Clubklasse

Vom 17. bis zum 23.07.2017 fand auf dem Flugplatz Achmer bei Osnabrück ein Qualifikationswettbewerb zur Deutschen Meisterschaft der Junioren 2018 statt. Hier nahm auch unser Juniorpilot Philipp Lauer in der Clubklasse teil. Dies war sein erster Wettbewerb, welchen er auch gleich mit Platz 1 abschließen konnte. Die Tagesplätze 2, 4, 1 und 5 brachten ihm den Gesamtsieg. Damit qualifizierte er sich für die Deutsche Meisterschaft der Junioren im nächsten Jahr in der Clubklasse.

Super Leistung Philipp! Weiter so!

 

Schwierige Wetterbedingungen für Lichtenfelser Liga Piloten

Gesamtplatz 2 in der 2. Bundesliga verteidigt

Feuchte Nordseeluft am Samstag und eine aufziehende Warmfront mit dazugehörigem Wolkenfeld am Sonntag hielten für die Lichtenfelser Liga Piloten einige Herausforderungen bereit. 

Nach Rundenplatz 1 in der Vorwoche sollte sich dieses Liga Wochenende weitaus schwieriger darstellen. Der Samstag bot für die Bundesliga Flüge nur ein kleines Wetterfenster am späten Nachmittag. Markus Reuß musste den schwierigen Bedingungen Tribut zollen und schaffte es nicht mehr zum Flugplatz zurück. Sein Flug endete auf einem Stoppelacker in der Nähe von Altenkunstadt. Dennoch schafften er und Jan Kretzschmar von Lichtenfels immerhin eine Mindestwertung von 100km zu erfliegen. Auch Patric Rießner und Phillip Lauer, die in dieser Woche an der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft der Junioren in niedersächsischen Achmer (nahe Osnabrück) teilnehmen, konnten von dort nur kurze Flüge erzielen.

Also musste Alles auf den Sonntag gesetzt werden um noch ein vernünftige Wertung zu erreichen. Die von Westen heranziehende Warmfront hatte die Junioren in Niedersachsen schon komplett mit störenden Wolkenfeldern erfasst und sie konnten somit keine Flüge mehr beisteuern. Auch in Lichtenfels sah man die aufziehende Bewölkung im Westen schon kommen, was die Piloten aber nicht vom Fliegen abhalten sollte. Jan Kretzschmar auf der LS8 (358km, 96,5 km/h), Bernhard Eder mit seiner DG600 (261km, 90,6 km/h) und Markus Reuß auf der LS7 des Vereins (215km, 73,1km/h) erreichten mit ihren Flügen Rundenplatz 12 und sicherten somit wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg, bevor gegen 16 Uhr die Wolkenfelder der Warmfront den Tag beendeten.

Sowohl in der 2. Bundesliga (2. Platz) als auch in der U25-Liga (4. Platz) konnten mit diesen Flügen die Platzierungen in der Gesamtwertung verteidigt werden. In beiden Ligen geht es nun in die heiße Phase und alle Piloten des Aero Club Lichtenfels sind hoch motiviert. Sie werden in den letzten 5 Liga Runden noch einmal alles geben, um die vor Saisonbeginn für fast unmöglich gehaltenen Platzierungen zu halten. 

Unsere Junioren Patric und Philipp mit ihren Helfern Jürgen und Gerd-Peter kurz vor dem Start in Achmer 

 

Rundensiege in der 2. Bundesliga und U 25 Liga für Lichtenfelser Piloten 

Kopf an Kopf Rennen in der Spitzengruppe

Nach einer „Nullrunde“ am vorangegangenen Wochenende, meldeten sich die Ligapiloten des Aero Club Lichtenfels in Runde 13 mit eindrucksvollen Tagessiegen sowohl in der 2. Bundesliga als auch in der U 25 Liga in der Spitzengruppe zurück. In der Gesamtwertung der 2. Segelflug Bundesliga liegen die Lichtenfelser nun mit drei Punkten Rückstand knapp hinter der Mannschaft aus Schwandorf und fünf Punkte vor Verfolger Stadtlohn. Die Junioren der U 25 Liga mit Jan Kretzschmar, Philipp Lauer, Dominik Biesenecker und Patric Rießner liegen weiterhin auf einem beachtlichen 4. Rang. Hier führt unangefochten mit großem Abstand die Juniorenmannschaft aus Königsdorf bei München.

Dabei war der Samstag anfänglich gekennzeichnet durch schleifende Fronten mit Abschirmungen und thermisch schwierigen Bereichen. Nach spätem Start kämpften die Lichtenfelser Piloten in der ersten Stunde in niedrigen Höhen auch eher ums Obenbleiben und man kam auf Strecke kaum voran. Erst ab Kilometer 60 nach Westen in Richtung Rhön war eine bessere Luftmasse eingeflossen, die den Tag dann noch richtig interessant werden lies.

Von da an wurden die Schnittgeschwindigkeiten immer schneller. Nach der Wende westlich der Rhön konnten die Lichtenfelser Piloten es in der nunmehr guten Luftmasse richtig rennen lassen. Mit Unterstützung des Rückenwinds konnten auf dem langen Streckenabschnitt entlang des Thüringer Waldes bis an die Grenze nach Tschechien Schnitte über 130 km/h erflogen werden. Bundesweit Tagesschnellster über alle Ligen war Kaderpilot Jan Kretzschmar auf der Vereins LS 8 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 132,14 km/h über eine Strecke von 508 km. Für die Mannschaft punkteten mit schnellen Flügen weiterhin Gerd Peter Lauer auf LS 8 (116,97 km/h über 496 km) und Juniorpilot Philipp Lauer auf der Vereins LS 4b (100,32 km/h über 382,8 km). Pechvogel des Tages war Bernhard Eder auf der DG 600, der wegen technischer Probleme mit der Auswertesoftware seinen Flug über 407 km und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 119,1 km/h nicht in die Wertung einbringen konnte. Die Flüge am Sonntag brachten keine Verbesserung.

Nach der Landung war die Freude groß über den erfolgreichen Flugtag und die erreichten Spitzenplatzierungen. Im Lichtenfelser Lager ist man nunmehr gespannt, inwieweit man bis Runde 19 in dem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen an der Spitze der 2. Bundesliga mithalten kann.

 

Abendstimmung nach der Landung der Liga Piloten am Lichtenfelser Flugplatz

 

Wetterbedingt keine Wertungsflüge – Nullnummer für den Aero Club

Tabellenführung verloren und auf Platz 3 zurückgefallen

U 25 Junioren halten Rang 4

Die Freude über die Tabellenführung nach Runde 11 in der 2. Segelflug Bundesliga währte für die Piloten des Aero Club Lichtenfels gerade einmal eine Woche. In Runde 12 am vergangenen Wochenende dann die Ernüchterung, kein Flugwetter, keine Wertungsflüge, null Punkte und zurück auf den 3. Tabellenplatz.

Wie bereits in den Vorhersagen angekündigt, war das Wetter in der gesamten Bundesrepublik fast vollständig eingebrochen. Der Samstag war mit einer weit ausladenden Front komplett verregnet. Am Sonntag waren in den kleinen Lücken die Bedingungen für Wettbewerbsflüge nur für 5 von den 30 Ligavereinen ausreichend.

Trotz großem Einsatzwillen des Lichtenfelser Teams wurden die Vorgaben für eine Mindestwertung von keinem der gestarteten Piloten erreicht. Die Nachwuchspiloten Patric Rießner, Philipp Lauer und Markus Reuß konnten sich mit viel Mühe gerade einmal eine Stunde in Platznähe in der Luft halten. Gerd Peter Lauer setzte seine ganze Routine ein und kämpfte mehr als drei Stunden teilweise in niedriger Höhe in der näheren Umgebung bei abgedecktem Himmel um eine Mindestwertung, die er allerdings mit einem Schnitt von gerade einmal 39,58 km/h über 164 km knapp verfehlte.

Ausgerechnet die Verfolger aus Schwandorf und Stadtlohn konnten mit wenigen kurzen Flügen über die Mindestwertungsstrecken punkten. Nun sind die Lichtenfelser mit 132 Punkten in der Gesamtwertung wieder die „Jäger“ hinter den mit 136 Punkten punktgleich führenden Vereinen aus Schwandorf und Stadtlohn. Die U 25 Junioren des Aero Club konnten trotz der Nullnummer Gesamtplatz vier halten. Es bleibt bis Runde 19 weiterhin spannend.

 

Aero Club Piloten fliegen in Liga 2 an die Tabellenspitze

 U 25 Junioren rücken auf Tabellenplatz 4 vor

 Schnelle Flüge bei starkem Westwind

Etwas ungläubig verfolgten die Ligapiloten des Aero Club Lichtenfels die Flüge der Konkurrenz in Runde 11 der 2. Segelflug Bundesliga am vergangenen Wochenende. Nach Auswertung aller Flüge am späten Sonntagabend stand das Team mit Jan Kretzschmar, Markus Reuß und Gerd Peter Lauer nach Rundenplatz 2 mit knappem Punktvorsprung an der Tabellenspitze. Die U 25 Junioren erflogen sogar einen Rundensieg und rückten damit in der Gesamtwertung auf Platz 4 vor. Dabei profitierten die Lichtenfelser, das die Vereine im Norden des Landes diesmal nicht punkten konnten.

Dabei waren die Wetterprognosen für das Wochenende eher schwierig vorhergesagt. Starker Westwind mit mehr als 40 km/h, niedrige Wolkenuntergrenzen und eine sich nähernde Kaltfront waren nicht gerade gute Voraussetzungen für erfolgreiche Flüge. Um Punkte zu sammeln blieb keine andere Wahl, als sich zunächst gegen den starken Wind so weit wie möglich nach Westen vor zu kämpfen, um dann mit dem Wind im Rücken Streckenkilometer und Speed zu machen.

Mit Abstand am Besten managte diese widrigen Verhältnisse am Samstag einmal mehr Kaderpilot und Meteorologe Jan Kretzschmar mit der Vereins LS 8. Gegen den Wind bis südlich von Würzburg und dann mit Rückenwind mit hoher Geschwindigkeit bis an die tschechische Grenze bei Selb erwischte er eine geniale tragende Aufwindlinie, die am Ende eine Gesamtstrecke von 515 km und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 123,95 km/h brachten. Auf ähnlicher Linie erreichte Markus Reuß auf der Vereins LS 7wl 497 km und 105,86 km/h. Gerd Peter Lauer auf der LS 8 (385 km mit 94,24 km/h) und Junior Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 4 (237,5 km mit 66,57 km/h) trafen auf ihrem gewählten Flugweg ca. 30 km weiter nördlich leider deutlich schwächere Bedingungen an. Dominik kämpfte sogar bei Haßfurth lange Zeit mit einer drohenden Außenlandung. In der U25 Juniorenliga komplettierte Philipp Lauer auf der LS 8 mit einem Flug bei schwachen Bedingungen am Sonntag die Mannschaft.

Der knappe Punktvorsprung als Tabellenführer macht die Lichtenfelser nun vom Jäger (Vorwoche Rang 4) zum Gejagten, denn 4 Punkte Vorsprung vor dem LSV Oldenburg bzw. 5 Punkte vor dem FLC Schwandorf sind wahrlich kein Polster.

Mit der LS 8 im Endanflug nach einem anstrengenden Liga-Flug

 

Lichtenfelser Piloten melden sich in Runde 10 eindrucksvoll zurück 

Mit Rundenplatz 2 weiterhin in der Spitzengruppe 

U 25 Junioren festigen Tabellenplatz 7

Nach einem „Durchhänger“ und Mittelfeldplätzen in den vorangegangenen beiden Runden, meldeten sich die Ligapiloten des Aero Club Lichtenfels am vergangenen Wochenende in Runde 10 mit Rundenplatz 2 eindrucksvoll in der Spitzengruppe zurück. In der Gesamtwertung wurde damit der 4. Rang in der 2. Segelflug Bundesliga untermauert.

Dabei begann der Samstag mit böigem Starkwind von mehr als 35 km/h, niedriger Wolkenbasis und zerrissener Warmluftthermik eher schwierig. Nur Philipp Lauer konnte am Ende des Tages einen Flug über die Mindeststrecke von 100 km in die Wertung bringen. Deshalb musste alles auf den Sonntag gesetzt werden, an dem für die „Thermikrennstrecken“ über dem Bayerischen Wald als auch in Richtung Erzgebirge gute Thermikbedingungen vorhergesagt waren. Nachdem die Tragflächen morgens noch mit ausreichend Ballastwasser betankt waren, ging es für fünf Segler des Aero Club bei leicht bewölktem Himmel zunächst in Richtung Nordosten. Nach einer ca. 100 km langen „Anreise“ bei nicht ganz einfacher Warmluftthermik waren dann die Rennstrecken entlang der Grenze zu Tschechien mit guter Wolkenthermik und mehr als 2000 m Wolkenuntergrenze erreicht.

Nach mehr als vierstündigen sehr anstrengenden Flügen haben für das Lichtenfelser Team am Sonntag folgende Piloten in der Rundenwertung gepunktet. Gerd Peter Lauer auf der LS 8 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 99,75 km/h über eine Strecke von 451 km, Markus Reuß auf der Vereins LS 8 (96,8 km/h über 548 km) und Jan Kretzschmar auf der Vereins LS 4b (95,31 km/h über 340 km). In der U 25 Juniorenliga festigten die Lichtenfelser Nachwuchspiloten mit Philipp Lauer und Dominik Biesenecker mit Rundenplatz 7 auch den Gesamtrang 7.

Beschwerlich und spannend war am Ende des Renntages der Rückflug nach Lichtenfels. Von Westen war über den Nachmittag wenig thermikergiebige Warmluft eingeflossen, ab Bayreuth war der Himmel wolkenlos. Der Letzte Aufwind über dem Fichtelgebirge musste deshalb ausreichend Höhe bringen, um dann in nahezu ruhiger Luft nach Hause zu gleiten. Gegen 18:00 Uhr waren dann alle Piloten erfolgreich und zufrieden mit ihrer Leistung am Heimatflugplatz gelandet.

Verstärkung erhielten die Lichtenfelser Ligapiloten am Wochenende durch eine Storchenfamilie  

 

Flugwoche 2017

Wie jedes Jahr haben wir auch in diesem Jahr in den Pfingstferien unsere Flugwoche durchgeführt. Seit letzten Samstag waren wir täglich am Flugplatz und sind sehr viel geflogen.

Begonnen hat unsere Flugwoche gleich einmal mit ein paar Außenlandungen. Am Samstag konnten Rudi und Patric ihre Flüge nicht in Lichtenfels beenden. Während Rudi es noch auf den Flugplatz in Ebern geschafft hat musste sich Patric eine Wiese nahe Mainleus suchen. Hier war er jedoch nicht alleine. Bereits vor ihm musste dort ein Segelflieger aus Ellwangen landen.

Unsere LS4b mit einem Mini Nimbus bei Mainleus

Während uns dann der Sonntag Warmluft und Blauthermik bescherte und eigentlich Badewetter war brachte der Montag starken Wind mit bis zu 45km/h. Dennoch flogen wir an beiden Tagen und konnten gute Flüge mit bis zu 400 Kilometern erbringen. Doch dafür bekamen wir am Dienstag und Mittwoch herrliches Flugwetter. Bei guter Wolkenthermik und Wolkenstraßen konnten einige unserer Piloten über 500 Kilometer fliegen.

Bei solchem Wetter macht Fliegen Spaß

Am Donnerstag konnte dann unser Flugschüler Alexander zu seinem ersten Alleinflug starten und erfolgreich die A-Prüfung ablegen. Als dies geschehen war und er Glückwünsche von Vereinskollegen erhalten hat starteten unsere restlichen Piloten um noch einmal das gute Wetter zu genießen, denn für Freitag und Samstag war wieder schwieriges Wetter mit starkem Wind angekündigt. Daher konnten an diesen beiden Tagen nur kurze Strecken geflogen werden.

Alexander startet zu seinem ersten Alleinflug

Einen guten Abschluss unserer Flugwoche bildete der Sonntag. Bei optimalem Flugwetter konnten wir noch einmal weite Strecken bis Chemnitz oder in den Bayrischen Wald bis zum Großen Arber erfliegen.

Abendliches Kurbeln über Lichtenfels nach einem langen Flug - die Wolken haben sich langsam verabschiedet

Rückblickend lässt sich die Flugwoche als großer Erfolg sehen. Das Wetter hat es gut mit uns gemeint und so konnten wir jeden Tag fliegen. Insgesamt konnten wir im Segelflug etwa 130 Stunden auf unseren Vereinsflugzeugen sowie nochmals etwa 50 Stunden auf Privatflugzeugen also insgesamt um die 180 Stunden erfliegen. In dieser Woche meldeten wir 40 Flüge im OLC und konnten knapp 10000 Kilometer über Süd- und Ostdeutschland sowie Teilen der Tschechischen Republik fliegen.

Unsere Flotte an Segelflugzeugen wurde in dieser Woche sehr gut genutzt

Ein großes Dankeschön geht an unsere Fluglehrer Petra, Stefan, Wolfram und Rolf welche in dieser Woche für unsere Flugschüler da waren und ihnen Fortschritte in ihrer Ausbildung ermöglicht haben.

Vor allem möchten wir uns bei unserer Schlepppiloten Hacki, Bernhard, Robert, Ralf und Andrea für die über 80 F-Schlepps bedanken. Ohne euch wären wir nicht in die Luft gekommen und hätten nicht so viele Stunden und Kilometer einfliegen können. VIELEN DANK AN EUCH FÜRS SCHLEPPEN!!! 

Auch möchten wir uns bei unserem Nachbarverein dem Aero Club Coburg bedanken, welcher uns unter der Woche für zwei Tage ihre Schleppmaschine zur Verfügung gestellt hat, während unsere zu einer 100h-Kontrolle in der Werkstatt war.

Ohne Schleppflugzeug und Schlepppiloten ginge gar nichts. Danke für eure Unterstützung!

 

A-Prüfung Alexander Leise 

Mitten in unserer Flugwoche konnte Alexander heute seine A-Prüfung ablegen. Nachdem er vor gerade einmal zwei Monaten mit der Ausbildung begonnen hatte, war er jedes Wochenende am Flugplatz und übte fleißig. Nach 45 Starts mit Fluglehrer startete er heute zu seinem ersten Alleinflug.

Alexander in unserer ASK21 im Anflug auf die 22

Nach drei einwandfreien Flügen konnte er Glückwünsche von Vereinskollegen und Fluglehrern entgegennehmen. Auch bekam er nach alter Tradition einen wunderschönen Blumenstrauß und den Hintern sensibilisiert um zukünftig die Thermik besser zu spüren. 

Alexander mit seinen Fluglehrern Petra und Rolf, welche ihm einen schönen Blumen-/Dornenstrauß überreichten 

Nach altem Brauch bekommt Alexander den Hintern für die Thermik sensibilisiert. Rudi hatte Spaß dabei ;) 

 

Halbzeit in der 2. Segelflug Bundesliga 

Aero Club Piloten auf Tabellenplatz 4 

U 25 Junioren auf Tabellenplatz 6

Zur Halbzeit in der 2. Segelflug Bundesliga rangieren die Piloten des Aero Club Lichtenfels nach Runde 9 überraschenderweise auf Tabellenplatz 4, die U25 Junioren des Vereins auf Gesamtrang 6. Damit ist man dem vor der Saison ausgegebenen Ziel Klassenerhalt schon sehr nahe. Vom Aufstieg in die 1. Liga will zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand träumen, dazu sind die Abhängigkeiten von brauchbarem Flugwetter und die Verfügbarkeit von ausreichend Fluggerät und Piloten zu wenig vorhersehbar.

Die Runde 9 war hierfür ein typisches Liga Wochenende. Von den Vorhersagen musste es der Samstag bringen, für den Sonntag war nur drückend heißes Badewetter mit mäßiger Blauthermik vorhergesagt. Der Samstag verlief dann jedoch ganz anders als geplant. Durch die hohe Bodenfeuchte hatte sich in den Morgenstunden dichter Hochnebel gebildet, den die Sonne erst nach dem Mittag sehr zögerlich aufgelöst hatte. In anderen Regionen waren da die Ligapiloten bereits einige Stunden unterwegs, bis man in Lichtenfels endlich starten und sich einigermaßen in der Luft halten konnte.

Bedingt durch die anfangs sehr niedrige Arbeitshöhe von unter 1000 m gab es auch früh einige Außenlandungen auf den benachbarten Flugplätzen in Ebern und Kronach. Gültige Liga Flüge brachten Gerd Peter Lauer (LS 8) mit 90,85 km/h über 385 km, Nachwuchspilot Patric Rießner auf der Vereins LS 4 mit 88,88 km/h über 299 km und Kaderpilot Jan Kretzschmar auf der Vereins LS 8 mit 82,1 km/h und 339 km in die Wertung. Das Fluggebiet reichte diesmal von Karlstadt in Unterfranken bis nach Weiden in der Oberpfalz. Am Ende reichte es mit Tagerang 17 wieder nur für einen Platz im Mittelfeld, in der Gesamtwertung rutschte man einen Platz nach hinten. Besser machten es die Junioren in der U 25 Liga, die sich mit den Flügen von Patric Rießner, Jan Kretzschmar und Philipp Lauer mit Tagesrang 7 in der Gesamtwertung auf Platz 6 vorgearbeitet haben.

Start zu einem Ligaflug hinter der Schlepp Maschine 

 

Kein Wetterglück für die Lichtenfelser Ligapiloten 

Kampf um eine Mindestwertung bei schwierigen Wetterbedingungen

Aero Club Piloten fallen auf Platz 3 zurück

Das Pfingstwochenende brachte für die Ligapiloten des Aero Club Lichtenfels leider kein Wetterglück. Früh war klar, dass es in unserer Region nur am Samstag eine kleine Chance auf Wertungsflüge geben würde. Trotz Unwetterwarnung gingen fünf Piloten hoch motiviert an den Start, um zumindest die Mindestwertung von zweieinhalb Stunden und ein paar Punkte einzufliegen.

Schon kurz nach dem Start konnte man noch weit entfernt in der Rhön, im Fichtelgebirge und auf dem Jura die ersten Quellungen hochschießen sehen, die sich im Laufe des späteren Nachmittags dann zu kräftigen Gewittern mit Blitz, Donner und Starkregen entwickelten. Es war spannend dazwischen ausreichende Aufwindlinien und einen brauchbaren Flugweg mit der Option zu einem sicheren Landeplatz zu finden.

Die beste Linie fand schließlich Nachwuchspilot Patric Rießner, der mit der Vereins LS 8 quer über den Thüringer Wald eine Strecke von 230 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 83,18 km/h bis in die Gegend von Kahla zurücklegte. Gerd Peter Lauer versuchte zuerst der Schlechtwetterfront im Westen entgegen zu fliegen, musste jedoch mit der LS 8 frühzeitig abbrechen und kehrte mit 200 Streckenkilometern und 72,04 km/h nach Lichtenfels zurück. Spannend machte es der Dritte im Team. Jan Kretzschmar reichte mit der Vereins LS 4b westlich von Coburg die Flughöhe nicht nach Hause. Erst nach langem Kampf ums Obenbleiben konnte er mit einem schwachen Aufwind wieder ausreichend Höhe gewinnen, um nach 180 km und 63,7 km/h wieder zum Heimatflugplatz zurück zu fliegen. Weniger Glück hatte Nachwuchspilot Dominik Biesenecker, der mit der Vereins LS 7wl nach 118 km / 37,26 km/h von einem Regenschauer gezwungenermaßen am Flugplatz in Kronach außenlanden musste. Rechtzeitig vor der Gewitterfront waren alle Flugzeuge wieder zurück am Flugplatz und sicher vor dem Unwetter in der Halle verstaut.

In der Tageswertung der Runde 8 erreichten die Lichtenfelser Piloten mit großem Einsatz und Rang 14 am Ende doch noch eine Platzierung im Mittelfeld. Mit dem Punktepolster aus den vorhergehenden Runden ist man um einen Platz auf Rang 3 zurückgefallen. In der U25 Liga haben sich Patric Rießner, Jan Kretzschmar und Dominik Biesenecker mit Tagesrang 7 auf Gesamtplatz 7 nach vorne gekämpft.

 

Segelfliegen vor der Schlechtwetterfront, Blick des Piloten aus dem Cockpit

 

Thermikrennbahn über dem Thüringer Wald

Aero Club Piloten in der 2. Bundesliga auf Tabellenplatz 2

In der U 25 Juniorenliga auf Tabellenplatz 8

Runde 7 in der 2. Segelflug Bundesliga brachte bundesweit gut fliegbares Wetter und spannende Flüge mit einem denkbar knappen Ergebnis. Das Team des Aero Club Lichtenfels erreichte schließlich „nur“ Tagesrang 3, wobei die ersten 3 Plätze gerade einmal einen Dreiviertel km/h trennen. Damit rücken die Lichtenfelser in der Gesamtwertung überraschend auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Dabei begann der Flugtag für die Piloten eher unentschlossen, da die Wetterprognosen sowohl für den Bayerischen Wald als auch in Richtung Erzgebirge und Thüringer Wald mit guten Thermikbedingungen vorhergesagt waren. Spätestens nach dem Start musste man eine Grundsatzentscheidung für das bevorzugte Fluggebiet treffen, wie immer beim Segelfliegen „eine Wette auf das Wetter“ mit einem nicht vorhersehbaren Ausgang.

Kaderpilot Jan Kretzschmar startete als erster und erkannte als ausgebildeter Meteorologe sehr schnell, das die „Anreise“ in die östlichen Mittelgebirge bei Blauthermik sehr beschwerlich sein würde, hingegen im westlichen Thüringer Wald bereits gute Wolkenentwicklung zu sehen war. Er hat dann die „Thermikrennbahn“ auf dem Thüringer Wald zwischen Sonneberg und dem Inselsberg frühzeitig im Entwicklungsstadium auch optimal erwischt und mit der Vereins LS 8 mit 118,40 km/h über 428 km den schnellsten Flug des Tages abgeliefert. Er konnte das Wolkenband dicht unter der Basis in 2000 m mit hoher Geschwindigkeit und nahezu ohne Kreisen über viele Kilometer ausnutzen. Für das Lichtenfelser Team punkteten im selben Fluggebiet noch Gerd Peter Lauer mit 107,86 km/h über 413 km sowie Markus Reuß auf der Vereins LS 4b mit 97,39 km/h und 366 Streckenkilometern.

In der U25 Juniorenliga komplettierten Dominik Biesenecker (87,33 km/h über 338 km) und Patric Rießner (60,73 km/h über 229 km) die Mannschaft. Nach Runde 7 arbeiten sich die Lichtenfelser Junioren mit Tagesplatz 5 wieder auf den Gesamtrang 8 vor. Die Liga bleibt spannend bis zur Runde 19.

Unser Meteorologe und Kaderpilot Jan Kretzschmar vor dem Start 

 

Lichtenfelser Junior - Piloten holen diesmal die Punkte

Nach Runde 6 nun auf Rang 4 in der Gesamtwertung

Eine zentrale Hochdruckwetterlage über der Mitte Deutschlands und die eingeflossene frische Luftmasse bescherten den Ligapiloten in der gesamten Republik endlich einmal faire Bedingungen. Die bevorzugten Thermikrennstrecken in Runde 6 waren die Schwäbische Alb, der Schwarzwald und die „Sandachsen der Heide“ von Niedersachsen bis nach Brandenburg. Hier konnten Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erflogen werden.

Das Fluggebiet der Lichtenfelser Ligapiloten erstreckte sich am vergangenen Wochenende bis an den Rhein und in die Oberpfalz. Erstmals in dieser Saison konnten an den beiden Tagen auch alle verfügbaren Segelflugzeuge des Vereins Flüge in die Wertung bringen. Die Punkte für die Ligawertung machten diesmal die nach vorne strebenden Nachwuchspiloten des Vereins.

Das Rennen um die schnellsten Flüge für die 2. Segelflug Bundesliga entschied vereinsintern Markus Reuß auf der Vereins LS 4b mit einer Schnittsgeschwindigkeit von 112,84 km/h über eine Strecke von 435 km für sich. Etwas langsamer war der siebzehnjährige Nachwuchspilot Philipp Lauer auf der LS 8 mit 100,23 km/h über 365 km. Der dritte im Team war Junior-Kaderpilot Jan Kretzschmar auf der Vereins LS 8 mit 99,67 km/h über 407 km, der am Sonntag seinen Schnitt vom Vortag noch einmal verbesserte und unter einer Aufwindstraße bis an den Rhein bei Heidelberg fliegen konnte. Die Juniorenwertung für die U 25 Liga vervollständigte Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 7wl mit einer Schnittgeschwindigkeit von 79,93 km/h.

Da in den anderen Regionen Deutschlands wohl noch besseres Flugwetter herrschte, war man im Lichtenfelser Team am Ende der Runde 6 mit Rundenplatz 13 mehr als zufrieden. In der Gesamtwertung liegt die Mannschaft des Aero Club Lichtenfels nun auf Rang 4. Tabellenführer ist die SFG Stadtlohn vor dem LSV Oldenburg und dem SFZ Ludwigshafen. Das Juniorenteam des Aero Club hat sich in der U25 Liga auf Bundesebene auf Gesamtplatz 12 vorgearbeitet, in der Landeswertung wird weiterhin der 3. Platz gehalten.

Die Junior - Piloten des Aero Club mit ihrem Sportgerät, der Vereins LS 8.

Philipp Lauer, Jan Kretzschmar, Trainer Gerd Peter Lauer (hinten v.l.n.r), Dominik Biesenecker, Patric Rießner (im Cockpit)

 

Runde 5 - Wetterchaos und kaum fliegbar

Aero Club kann Tabellenplatz 3 halten

Wochenende der Außenlandungen auf Wiesen und Äckern

Das Flugwetter in Runde 5 war hier im nordbayerischen Raum am vergangenen Wochenende geprägt von hochlabilen feuchten Luftmassen, zahlreichen Schauerstaffeln und teilweise heftigen Gewittern. Trotz des vorherrschenden „Wetterchaos“ und kaum fliegbaren Bedingungen standen die Lichtenfelser Piloten nach dem Rundensieg in der Vorrunde an beiden Flugtagen hochmotiviert am Start.

Die zur Verfügung stehenden Wetterfenster waren jedoch für die meisten der gestarteten Piloten mit gerade einmal maximal eineinhalb Stunden viel zu kurz, um gültige Wertungsflüge abzuliefern. Am Samstag gelang es nur dem Routinier Gerd Peter Lauer mit der LS 8 kleinräumig zwischen Hofheim in Unterfranken und Marktleugast einen kurzen Flug mit 143 km knapp über der Mindeststrecke in die Wertung einzubringen. Nachwuchspilot Patric Rießner musste seine Hoffnungen auf einem Außenlandeacker bei Bad Rodach begraben. Dasselbe Schicksal ereilte am Sonntag Dominik Biesenecker bei Trieb und Markus Reuß in Kulmbach.

In der Tageswertung landeten die Lichtenfelser Piloten damit diesmal nur auf den hinteren Plätzen. Mit dem Punktepolster aus den vorhergehenden Runden konnte man jedoch trotz alle dem in der 2. Bundesliga punktgleich mit dem Dritten den Tabellenplatz einigermaßen halten. Die Lichtenfelser Junioren fielen in der U25 Liga auf Gesamtplatz 12 zurück.

Einige der Ligaflüge endeten auf durchnässten Wiesen und Äckern in der Region

Patric mit der LS7 auf einem Acker bei Bad Rodach 

Dominik auf einem Acker bei Trieb 

   

Lichtenfelser Segelflieger im Wetterglück

Rundensieg für Aero Club Piloten in der 2. Bundesliga.

Auf Tabellenplatz 2 vorgerückt

Am vergangenen Wochenende, Rundensieg in der 4. Runde der 2. Bundesliga für das Team des Aero Club Lichtenfels. Damit rücken die Lichtenfelser Piloten in der Gesamtwertung etwas überraschend auf den zweiten Tabellenplatz vor. Am Samstag profitierte man hier in der Mitte Deutschlands von einem Streifen guten Segelflugwetters zwischen zwei Wettersystemen. Das gute Fluggebiet erstreckte sich entlang der Mittelgebirge vom Thüringer Wald über den Frankenwald bis an den Rand des Fichtelgebirges. Der „Rennsteig“ machte dabei seinem Namen alle Ehre und bot den Piloten eine den Rundensieg bringende Thermikautobahn mit tragenden Aufwindlinien und „Hammerwetter“. Wer diese Wetterlage frühzeitig erkannte, konnte sich über gute Steigwerte in den Aufwinden, hohe Wolkenbasis und schnelle Durchschnittsgeschwindigkeiten erfreuen.

Den deutschlandweit über alle Ligen schnellsten Flug erreichte Gerd Peter Lauer mit seiner LS 8 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 111,47 km/h über eine Strecke von 501 km. Auch in der Gesamtspeed von 3 Piloten im jeweiligen Team liegen die Lichtenfelser Piloten ligaübergreifend vorne. Als weitere sichere Punktelieferanten mit in der Mannschaft dabei, Markus Reuß auf der Vereins LS 4 mit 101,79 km/h und 390 km sowie zum wiederholten Mal der erst siebzehn Jahre alte Nachwuchspilot Philipp Lauer auf der Vereins LS 8 mit 95,33 km/h und 298 Streckenkilometern. In der U25 Juniorenliga reichte der Flug von Philipp am Ende für Tagesplatz 10 und Gesamtrang 8.

In der Tabelle der 2. Bundesliga sieht es nach bisher vier von insgesamt neunzehn Runden für die Lichtenfelser Segelflieger aktuell folgendermaßen aus. Die SFG Stadtlohn führt mit 66 Punkten, das Team des Aero Club Lichtenfels rückt mit 56 Punkten auf Gesamtplatz 2 vor, knapp dahinter dritter ist das SFZ Ludwigshafen mit 55 Punkten. Auch für die noch kommenden Runden bleibt es spannend, wer von den 30 Teams in der 2. Bundesliga die jeweils vorherrschenden Wetterfenster in der jeweiligen Region am besten nutzen kann.

Gerd Peter Lauer beim Start mit der LS 8. Er erreichte in der Runde 4 deutschlandweit über alle Ligen den schnellsten Flug.

 

Lichtenfelser Piloten arbeiten sich nach vorne

Starkwindwochenende in der 2. Segelflug Bundesliga

 In Runde 3 hatte das Segelflugwetter endlich einmal auch ein Einsehen mit den Piloten in der Mitte Deutschlands. Hohe Schnittgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h und Wertungsstrecken über 500 km waren die Ausbeute für insgesamt acht für das Bundesliga Team des Aero Club Lichtenfels gestarteten Piloten.

Bereits am Samstag konnten Philipp Lauer und Gerd Peter Lauer zwei schnelle Flüge in die Wertung bringen, die allerdings dann am Sonntag noch einmal überboten werden konnten. Die Flug- und Wetterbedingungen waren trotzdem sehr anspruchsvoll, da starker und böiger Wind aus Südosten und ein Schwall feuchter Luft aus dem Böhmischen Becken die Thermik in Richtung Oberpfalz sehr negativ beeinflusste und somit noch höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten verhinderte. So mussten sich die Lichtenfelser Ligapiloten erst einmal mühsam gegen den fast 40 km/h starken Gegenwind nach Osten bis an die tschechische Grenze bei Weidhaus vorkämpfen, bevor dann das Rennen mit dem Wind im Rücken erst richtig los ging, und man fast 200 km bis in die Rhön rasen konnte.

Am besten gelang das dem Junior Philipp Lauer auf der Vereins LS 8 mit 109,75 km/h über eine Strecke von 531 km. Die Mannschaft komplettierten Gerd Peter Lauer, ebenfalls auf einer LS 8, der über eine Strecke von 504 km eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 103.4 km/h erreichte, sowie Jan Kretzschmar, der beim D-Kader Trainingslage auf Burg Feuerstein mit dem doppelsitzigen Arcus des Landesverbandes 405 km mit 106,77 km/h erflog. Weite und schnelle Flüge machten auch Bernhard Eder (DG 600), Wolfram Bartsch (Ventus) und Hubert Kluger (ASH 26e), die sich jedoch knapp nicht in die Mannschaft fliegen konnten. Pech hatte dagegen der zweite Junior Dominik Biesenecker, der mit der Vereins LS 4 im Lee des Steinwaldes nach gerade einmal 90 km frühzeitig auf einer Wiese aussenlanden musste.

In der Gesamtwertung arbeiteten sich die Lichtenfelser Piloten mit Rundenplatz 4 auf Rang 4 vor, wobei die ersten 10 Vereine aktuell nur wenige Punkte trennen. Es führt nach Runde 3 die SFG Stadtlohn vor dem SFZ Ludwigshafen und der FSVO Reinheim. In der Juniorenwertung sind die Lichtenfelser Junioren mit Tagesplatz 33 auf Gesamtrang 14 abgerutscht. Aber es gibt ja noch ausreichend Chancen bei den noch folgenden 16 Runden.

 

Startvorbereitungen zu einem Wertungsflug am vergangenen Wochenende. Wegen der Kälte unter 0 Grad in Flughöhe sind alle Piloten dick eingepackt

 

Rang 3 für Jan Kretzschmar beim Internationalen Pribina Cup in der Slowakei.

Fünf Piloten des Aero Club versuchten ihr Glück in Ligarunde 2

Zum Start in die Wettbewerbssaison 2017 stand für Jan Kretzschmar vom Aero Club Lichtenfels bereits der erste große internationale Segelflugwettbewerb auf dem Programm. Der 24-jährige Juniorpilot war mit dem Nachwuchskader des Deutschen Aero Club mit dem ARCUS des Luftsportverbandes Bayern beim einwöchigen Internationalen Pribina Cup in Nitra in der Slowakei diesmal in der Doppelsitzerklasse am Start. Verbesserung der Flugtechnik und Taktik, Teamflug und Stressbewältigung standen dabei auf dem Trainingsprogramm.

In der Slowakei treffen sich alljährlich zum Saisonauftakt die besten Segelflieger Europas, darunter ehemalige Welt- und Europameister zur Vorbereitung auf die bevorstehende Wettbewerbssaison. Nitra liegt ca. 70 km nordöstlich von Bratislava und ist aufgrund seiner geographischen Lage zwischen der Donauebene und den Gebirgszügen der Tatra und der Fratra für die ersten Trainingsflüge zu Saisonbeginn besonders begünstigt.

Nach fünf spannenden Wertungstagen bei durchwachsenen Wetterlagen konnte Jan Kretzschmar mit seinem Copiloten Christian Gillessen im Gesamtergebnis mit Platz 3 einen hervorragenden Treppchenplatz belegen. Ein schwächerer Flug am dritten Wertungstag verhinderte ein noch besseres Ergebnis. Es siegte Weltmeister Wolfgang Janowitsch aus Österreich 

Jan Kretzschmar (ganz rechts) mit seinem Copiloten Christian Gillessen bei der Siegerehrung in Nitra

Jan Kretzschmar (vorne sitzend) mit dem verbandseigenen ARCUS (BY) im Landeanflug auf den Flugplatz von Nitra

Nicht so erfolgreich verlief das vergangene Wochenende für die Ligapiloten des Aero Club Lichtenfels. Nachdem der Samstag verregnet war, musste es der Sonntag bringen. Schon früh wurden die Flugzeuge startfertig gemacht, nur das versprochene Flugwetter wollte sich in unserer Region nicht wirklich einstellen. Nach langem Warten blieb dann am frühen Nachmittag nichts anderes übrig, als mit der Hoffnung auf eine kleine Chance einen Versuch in den grau verhangenen Himmel zu starten. Starker Wind, Eiseskälte und kaum Sonne waren die Zutaten.

Fünf Piloten versuchten ihr Glück, sich mindestens für die Wertungszeit von zweieinhalb Stunden in der Luft zu halten und sich ein paar Kilometer gegen den Wind voranzukämpfen. Der Kampf mit den Elementen der Natur spielte sich dann auch nur im näheren Bereich zwischen Bad Neustadt, Kitzingen und Kulmbach ab. Die Rundenergebnisse waren ernüchternd. Gerd Peter Lauer, Hubert Kluger und Markus Reuß mussten sich nach ca. 190 km und Durchschnittsgeschwindigkeiten um die 60 km/h mit dem 17. Tagesplatz zufrieden geben und fielen auf Gesamtplatz 6 in der 2. Bundesliga zurück. Noch schwerer taten sich die beiden Junioren Dominik Biesenecker und Patric Rießner, die in der U 25 Liga mit Tagesplatz 23 auf Gesamtrang 8 zurückfielen. Aber zumindest musste keiner der Piloten ungeplant draußen auf den Wiesen und Feldern landen. Das Wetterglück hatten diesmal die Piloten im äußersten Südwesten und Nordwesten für sich gepachtet.

 Startvorbereitungen in Lichtenfels

 

 Schwieriger Start in die Saison 2017 in der Segelflug Bundesliga

Lichtenfelser Segelflieger nutzen schmale Lücke fliegbaren Wetters

Starkwind bis zu 40 km/h, hohe Labilität in der Kaltluft, Schneeschauer und kalte Füße machten dem Bundesliga Team des Aero Club Lichtenfels den Start in die erste von neunzehn folgenden Ligarunden nicht ganz einfach. Am Ostersamstag war an Fliegen gar nicht zu denken. Am Ostersonntag war erst einmal Geduld und Warten angesagt, bis sich dann am frühen Nachmittag eine schmale Lücke fliegbaren Wetters vor der herannahenden Kaltfront auftat.

Drei Piloten des Aero Club konnten schließlich das nur circa 20 km schmale Band vor der Kaltfront zwischen Bad Neustadt / Saale und Kulmbach für Wettbewerbsflüge nutzen. Im Slalom zwischen den Schneeschauern kämpfte sich Gerd Peter Lauer im Team mit seinem Junior Philipp Lauer, beide auf einer LS 8, in der Wertungszeit von zweieinhalb Stunden über knapp 200 km Strecke. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten waren bedingt durch den starken Wind mit gerade einmal 65 km/h eher mäßig. Mit Dominik Biesenecker war mit der Vereins LS 4 ein weiterer Junior auf Punktejagd und kam nach 176 erflogenen Streckenkilometern und einer Schnittgeschwindigkeit von 56 km/h ebenfalls wieder nach Lichtenfels zurück.

Beim Blick auf die Rundenergebnisse am Abend staunte man dann nicht schlecht. Eine Lücke fliegbaren Wetters war wohl nicht allen 30 Konkurrenten aus ganz Deutschland vergönnt. So reichte es in der 2. Bundesliga in der ersten Runde zu Tagesplatz 4 und in der U 25 Liga der Junioren zu Tagesplatz 6. Vom Wetter her besser erwischt hatten es nur die Vereine aus Hofgeismar, Oldenburg und Stadtlohn. Für die Lichtenfelser Ligapiloten ein hoffnungsvoller Auftakt in die Liga-Saison 2017.

Die Vereins LS 8 beim Überflug

 

LVB Arcus in Lichtenfels

Unser Jan fährt-wie mittlerweile eigentlich jedes Jahr- Mitte April wieder nach Nitra zum Pribina Cup. Dort wird er diesmal aber nicht mit der LS8 unseres Vereins antreten, sondern mit dem LVB Arcus. Der LVB Arcus gehört dem Luftsportverband Bayern und steht Jan für den Wettbewerb in Nitra zur Verfügung. Das Flugzeug ist ein Hochleistungsdoppelsitzer mit "Turbo", also einem kleinen Motor als Heimkehrhilfe. Es hat 20m Spannweite, Wölbklappen und ist so ziemlich das erfolgreichste Flugzeug in der Doppelsitzerklasse.

Da Jan diesen Arcus bereits ein paar Tage früher bekommen hat, wurde die Zeit bis zur Abfahrt ntürlich für ausgiebige Streckenflüge genutzt. Hierbei wurden insegsamt dreimal die 400km geknackt und gestern sogar über 600km Strecke damit geflogen-von Lichtenfels aus!

Die "Bravo Yankee" auf dem Vorfeld..ein toller Flieger 

die Tragfläche des Arcus, daher auch der Name, der aus dem Lateinischen stammt und übersetzt Bogen bedeutet 

Wolkenstraßen wohin das Auge reicht 

Bei so einem Wetter machen 600km Spaß

 

08./09. April: noch eine Woche bis zum Liga-Start

Eine Woche vor Saisonbeginn nutzten wir das schöne Wetter um für die Liga zu trainieren und ab nächster Woche richtig angreifen zu können. Dieses Wochenende konnten Strecken bis zu 400 Kilometer erflogen werden. Alle unsere Flüge können im OLC betrachtet werden.

Auch unsere Flugschüler nutzten das Wetter und starteten mit Fluglehrer Stefan zu Übungsflügen. An dieser Stelle begrüßen wir unseren neuen Flugschüler Alexander. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Ausbildung zum Segelflugpiloten und viel Spaß bei allen seinen Flügen!

 

 

Saisonstart 2017

Nach einer viel zu langen Winterpause konnten wir heute endlich mit der Flugsaison 2017 starten. Nachdem bereits gestern alle Flugzeuge aufgerüstet und der Flugplatz hergerichtet wurde, begannen wir heute mit Checkflügen.

Nachdem wir die ASK21 an den Start gebracht hatten, konnten wir am Nachmittag bei knackigen Ostwind starten.

Als jeder den Checkflug mit Fluglehrer absolviert hatte, nutzen einige unserer Piloten die Gelegenheit um noch eine Runde mit den Hochleistungsflugzeugen, unter anderem der frisch von der 3000h-Kontrolle gekommenen Vereins-LS8, zu drehen und sich auf den Start der 2.Bundesliga in fünf Wochen zu freuen.

Danke an Dieter, Robert und Ralf fürs Schleppen!

 

Sportlerehrung der Stadt Lichtenfels

Am 19.01.2017 fand der Neujahrsempfang der Stadt Lichtenfels mit Ehrung erfolgreicher Sportler statt. Wie auch schon im letzten Jahr waren wir hierbei vertreten. In diesem Jahr wurde unser Juniorenteam für den 2. Platz in der U25-Liga Bayern mit der Ehrennadel der Stadt in Silber ausgezeichnet.

Unser U25-Team Patric, Dominik und Philipp mit Coach Gerd Peter nach der Ehrung. Auf dem Bild fehlt Jan.

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